Im kompetitiven Gaming zählt jede Bewegung. Und wer in Counter-Strike 2 antritt, weiß: Eine gute Maus ist nicht bloß Hardware – sie ist Werkzeug, Waffe und Lebensversicherung. Razer liefert mit der DeathAdder V4 Pro eine Neuauflage, die nicht im Labor entstanden ist, sondern direkt aus dem Feedback der Szene. Allen voran: G2-Star Nikola „NiKo“ Kovač.
Von Profis für Profis: Entwicklung mit NiKo und Co.
Für die neue DeathAdder hat Razer nicht einfach auf technische Spezifikationen gesetzt – sondern auf echtes Esport-Know-how. NiKo testete frühe Prototypen, gab Rückmeldung zur Balance, zum Klickgefühl, zur Platzierung der Seitentasten. Alles, was im Turnieralltag zählt, floss in das Design ein. Kein Marketing-Gag, sondern ein Produkt, das direkt aus dem Spielverständnis der Profis entstanden ist.
Besonders in CS2 sind Bewegungspräzision und verlässliche Mausklicks entscheidend. Eine Maus, die sich natürlich anfühlt, keine Millisekunden verliert und auch nach Stunden nicht ermüdet – genau das war das Ziel.
Technik, die auch unter Druck performt
Im Inneren sitzt der Razer Focus Pro 45K Optical Sensor – mit 45.000 DPI, 900 IPS und 85 G Beschleunigung. Kombiniert mit 8000 Hz Polling-Rate über den neuen HyperPolling Wireless Dongle sorgt das für ultra direkte Eingaben. Auch kabellos. Verzögerungen? Nicht spürbar. Dazu kommen 150 Stunden Akkulaufzeit – natürlich abhängig von Modus und Setup – und ein stabiler Dongle mit LED-Feedback für Status, Reichweite und Pollingrate.
Ultraleicht, griffig, langlebig
56 Gramm in der schwarzen, 57 in der weißen Variante – das Gewicht liegt spürbar unter dem Vorgänger. Trotzdem fühlt sich nichts wackelig oder billig an. Die Oberfläche bietet Grip auch bei schwitzigen Händen, die Form bleibt dem bewährten DeathAdder-Stil treu – nur besser ausbalanciert. Wer lange spielt, merkt den Unterschied.
Razer setzt auf recycelte Materialien und Bio-Kunststoff – das senkt das Gewicht, spart Ressourcen und zeigt, dass Performance und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen.
Switches, Speicher, Custom-Setup
Die verbauten optischen Switches der vierten Generation halten bis zu 100 Millionen Klicks – und liefern dabei ein knackiges, direktes Feedback. Das Mausrad läuft sauber, leise ist sie nicht, aber dafür klar und definiert.
Per Razer Synapse lassen sich Profile anlegen, DPI-Stufen speichern, Tastenzuweisungen verändern – und das alles direkt auf dem internen Speicher. Wer auf LAN oder Turnieren unterwegs ist, nimmt sein Setup einfach mit.
Wie kommt die Maus in der Szene an?
Die Reaktionen sind überwiegend stark. CS-Spieler loben Tracking, Aim-Feeling und das neue Gewicht. Kritik gibt’s vereinzelt für die Platzierung des DPI-Schalters auf der Unterseite oder das klackende Klickgeräusch, das nicht jedem gefällt. Der Preis – rund 180 Euro – ist hoch, aber in dieser Leistungsklasse keine Überraschung.