In der Rainbow Six Community weht frischer Wind: Ubisoft hat einen zentralen Competition Hub vorgestellt, der sich gezielt an Teams unterhalb der Profiligen richtet. Ziel ist es, den Weg in den Esport transparenter und greifbarer zu machen. Was bislang über verstreute Plattformen und Turnierseiten lief, wird jetzt gebündelt – und zwar weltweit. Ob Newcomer-Team oder ambitioniertes Tier-2-Lineup: Wer bei Rainbow Six was reißen will, bekommt hier die passende Bühne.
Struktur, Anmeldung und Turniere – so funktioniert der Hub
Im neuen Competition Hub läuft alles zusammen: Turnierpläne, Livestreams, Preisgelder, Qualifikationen – inklusive direkter Anmeldung. Die Oberfläche ist so gestaltet, dass auch neue Spieler:innen sofort durchblicken, während erfahrene Teams gezielt planen können. Jede Region hat ihren eigenen Bereich, von Europa über Amerika bis nach Asien und MENA. Je nach Standort werden lokale Events, Tabellen und Qualifier angezeigt – mit der Möglichkeit, sich über gute Leistungen für überregionale Wettbewerbe zu qualifizieren.
Zu den ersten offiziellen Turnieren im Hub gehören Formate wie Central Combine, South Breach oder Rainbow Rumble, bei denen jeweils bis zu 20.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet werden. Eine zentrale Roadmap zeigt, welche Stationen auf dem Weg zu den Playoffs oder sogar zum Six Invitational anstehen. Die Grenze zwischen Amateur und Semi-Pro wird damit nicht verwischt, sondern erstmals klar organisiert.
Von Punktejagd bis R6 Share: Was Teams jetzt erwartet
Das Punktesystem im Hub sorgt dafür, dass jede Teilnahme zählt. Wer konstant gut spielt, sammelt Zähler für die Saisonwertung – mit Chancen auf die Playoffs, die Challenger Series und bei Top-Leistungen sogar internationale Major-Turniere. Das System eröffnet echten Aufstieg – mit klarer Struktur, ohne komplizierte Umwege.
Auch finanziell lohnt sich der Einstieg: Über das R6 Share-Programm können teilnehmende Organisationen direkt an Verkäufen im Spiel verdienen. Wer es schafft, als Team an offiziellen Items beteiligt zu werden, erhält Anteile aus dem Shop – bis zu 80 Prozent bei Partnerteams. Das stärkt nicht nur die Szene, sondern macht den Unterbau langfristig tragfähiger.
Ubisoft zeigt mit dem neuen Hub, dass die Förderung der unteren Ligen mehr ist als ein PR-Versprechen. Wer sich beweisen will, muss nicht mehr suchen – sondern findet alles an einem Ort. Klar strukturiert, offen für neue Stimmen, und mit direktem Weg zur großen Bühne. Die Richtung stimmt – und für viele beginnt hier vielleicht das nächste große Kapitel.