Evil Geniuses startet Fan-App

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Was EG mit XBorg wirklich vorhat
  2. Tradition trifft Tech-Update
  3. Die App: Zwischen Meme, Mission und Mission Board
  4. Preise, Coach-Zugang, Plüschfiguren
  5. Die Tech dahinter: Persönlich und portabel
  6. Was das für Esport-Fans bedeutet
Evil Geniuses Logo
Image credit: Evil Geniuses

Wer Evil Geniuses seit Jahren verfolgt, kennt das Team als Mischung aus Traditionsmarke und Experimentierfreude. Jetzt geht EG einen neuen Schritt – und zwar direkt in die Hosentaschen der Fans. Die neue Fan-App namens Villainverse entstand in Zusammenarbeit mit XBorg, einem Anbieter für Web3-basierte Community-Plattformen. Das Ziel: Fans enger einbinden, echte Belohnungen bieten und digitale Identität spürbar machen. Dass der Start mitten während des Esports World Cup erfolgt, dürfte kein Zufall sein.

Was EG mit XBorg wirklich vorhat

Die Zusammenarbeit klingt technisch, ist aber im Kern sehr menschlich. Evil Geniuses will den Dialog mit seiner Community auf ein neues Level heben – nicht mit mehr Social Media, sondern mit einem Raum, der komplett auf Fans ausgerichtet ist. XBorg liefert dafür die Technologie: Blockchain-Systeme, Gamification-Mechaniken und ein Framework, das jede Aktion im EG-Kosmos trackt und belohnt.

Dabei geht’s nicht um NFTs im alten Stil, sondern um personalisierte Erlebnisse: Fortschritt, Sammlerstücke, Zugang zu Coachings und Events. Wer EG supportet, soll das nicht nur fühlen, sondern auch sichtbar machen können.

Tradition trifft Tech-Update

Evil Geniuses ist eine der ältesten Organisationen im Esport – und gleichzeitig eine, die sich gern neu erfindet. Die Rückkehr zum ikonischen Logo war schon ein Statement. Dazu kamen jüngst Projekte wie der Meesh-Chatbot, mit dem EG experimentiert, wie künstliche Intelligenz das Fan-Erlebnis verändern kann. Dass jetzt mit XBorg der nächste Schritt folgt, passt ins Bild. Es geht nicht mehr nur darum, wer das beste VALORANT-Lineup stellt, sondern auch darum, wie die Fans mitfiebern und mitgestalten können.

Die App: Zwischen Meme, Mission und Mission Board

Die Villainverse-App ist mehr als ein nettes Extra. Sie verbindet Fans, Content und Belohnungssysteme in einem eigenen Mikrokosmos. Quests geben Ziele vor, Leaderboards zeigen, wer vorne liegt – und wer aktiv bleibt, wird belohnt. Daily Challenges, wöchentliche Missionen, Fortschrittsanzeigen, alles eingebettet in das neue EG-Branding, das sich visuell klar vom Rest der Szene absetzt.

Dabei ist alles spielerisch: Von Social Shares über Match-Tipps bis zu Fan-Votings – jeder Touch zählt. Die App trackt, was du beiträgst, und wandelt das in XP, Tokens und kleine digitale Trophäen um. Es geht um Spaß, aber auch um das Gefühl, gesehen zu werden.

Preise, Coach-Zugang, Plüschfiguren

Und was bringt’s? Neben dem Spaß gibt’s ziemlich reale Vorteile. Wer vorne mitspielt, kann Zugang zu Coaching-Sessions mit VALORANT-Coach Christine ‘potter’ Chi bekommen, exklusive Merch-Pakete oder signierte Jerseys gewinnen. Auch Live-Tickets – zum Beispiel für die VCT Americas – sind im Pool. Selbst Maskottchen Meesh kriegt seinen eigenen Plüschmoment.

Das Ganze fühlt sich nicht nach „Fan-Stress“ an, sondern eher wie ein digitales Fangbuch, das dich für deinen Support feiert.

Die Tech dahinter: Persönlich und portabel

Herzstück der App ist das sogenannte Player Identity Protocol. Dahinter verbirgt sich ein System, das aus deinen In-Game-Erfolgen, Community-Aktivitäten und Social-Aktionen ein digitales Profil baut. XBorg bündelt diese Daten und verknüpft sie mit einem Avatar, den du übergreifend in anderen Apps oder bei Events nutzen kannst.

So entsteht ein Identitätssystem, das deutlich mehr ist als ein Username. Deine Fan-Reise wird sichtbar, dein Beitrag zählbar. Und das Ganze bleibt portabel – perfekt für eine Community, die heute im Twitch-Chat ist und morgen bei den VCT-Finals mitfiebert.

Was das für Esport-Fans bedeutet

Die Villainverse-App ist kein Einzelfall, sondern ein Vorbote. Je mehr Organisationen erkennen, dass Community nicht nur bedeutet, ein paar Tweets zu liken, desto mehr solcher Plattformen werden entstehen. Evil Geniuses zeigt, wie man Nähe und Tech verbindet, ohne dabei wie ein Start-up auf Krypto-Jagd zu wirken. Alles fühlt sich durchdacht an, eigenständig, zugänglich.

Für Fans ist das eine Einladung, mehr zu tun als nur zuschauen – ohne Verpflichtung, aber mit vielen Möglichkeiten. Und für EG ist es ein smarter Schritt, mit der Szene zu wachsen, statt ihr immer nur etwas vorzuspielen.

Evil Geniuses bringt mit XBorg eine Fan-App, die Web3, Esport und Community neu verknüpft – mit Belohnungen, Sammlerstücken und echten Events.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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