SteelSeries holt sich 3DMAX als Partner

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Wie Profis Hardware wirklich testen
  2. Counter-Strike 2 als Testfeld für Innovation
  3. Mehr als nur Hardware: Software macht den Unterschied
  4. Warum solche Partnerschaften die Zukunft sind
SteelSeries / 3DMAX
Image credit: SteelSeries / 3DMAX

SteelSeries und 3DMAX spannen zusammen – und das ist mehr als nur ein Logo auf dem Trikot. Der Hardware-Gigant sichert sich damit Zugang zu echten Profi-Testern, während das französische Team erstklassige Ausrüstung bekommt. Eine Win-Win-Situation, die zeigt, wie moderne Esports-Partnerschaften funktionieren sollten.

3DMAX bringt erfahrene Counter-Strike-Profis mit, die wissen, worauf es ankommt. Namen wie bodyy, Lucky und Maka haben Hunderte Stunden auf höchstem Level gespielt und können genau sagen, wo Hardware-Schwächen liegen. SteelSeries bekommt damit Feedback, das man mit keinem Geld der Welt kaufen kann – echte Erfahrung aus dem Wettkampf.

Das ist kein reines Marketing-Geplänkel. Beide Seiten haben klare Ziele: SteelSeries will bessere Produkte entwickeln, 3DMAX braucht zuverlässige Ausrüstung für die Spitze. Der Deal funktioniert, weil jeder das bekommt, was er wirklich braucht.

Wie Profis Hardware wirklich testen

Wenn bodyy nach einem Match sagt, dass die Maus nach drei Stunden intensivem Spiel anders reagiert, dann ist das Gold wert für die Entwicklung. Solche Details bekommt man nicht im Labor, sondern nur unter echtem Druck. Die 3DMAX-Spieler nutzen SteelSeries-Equipment nicht nur im Turnier, sondern auch im täglichen Training.

Dabei geht es um mehr als nur „funktioniert“ oder „funktioniert nicht“. Wie fühlt sich die Tastatur nach acht Stunden Bootcamp an? Reagieren die Mausschalter auch beim hundertsten Spray noch präzise? Können die Headsets auch bei lautem Publikum noch Fußschritte unterscheiden?

Diese Art von Feedback fließt direkt in die nächste Produktgeneration ein. Wer eine Apex Pro TKL kauft, bekommt damit Hardware, die an der Esports-Spitze entwickelt wurde. Das ist ein echter Vorteil gegenüber Herstellern, die nur im stillen Kämmerlein entwickeln.

Counter-Strike 2 als Testfeld für Innovation

Counter-Strike 2 ist gnadenlos, was Hardware angeht. Ein verzögerter Mausklick, ein unpräziser Sensor oder schlechter Sound können über Sieg und Niederlage entscheiden. 3DMAX spielt auf diesem Level – und testet dabei jede Schwäche der Ausrüstung aus.

Die Profis brauchen Geräte, die auch unter extremem Stress funktionieren. Schnelle Flicks, präzise Sprays, stundenlanges Training – alles muss reibungslos laufen. Wenn ein Profi sagt, dass die Maus nach zwei Stunden anders reagiert, dann stimmt das. Und dann wird nachgebessert.

SteelSeries profitiert von diesem brutalen Realitätscheck. Produkte, die bei 3DMAX durchfallen, schaffen es gar nicht erst in den Handel. Was übrig bleibt, ist Hardware, die auch Hobby-Spielern echte Vorteile bringt.

Mehr als nur Hardware: Software macht den Unterschied

SteelSeries GG ist das Herzstück der modernen Gaming-Erfahrung. Die Suite bringt Features mit, die speziell für Wettkampf-Gaming entwickelt wurden. Sonar zum Beispiel hilft dabei, Gegner im Spiel besser zu orten – ein entscheidender Vorteil in Counter-Strike.

3DMAX nutzt diese Tools täglich und liefert Feedback, das direkt in Updates einfließt. Wenn ein Profi sagt, dass bestimmte Audio-Profile bei bestimmten Maps besser funktionieren, dann wird das berücksichtigt. Das Ergebnis sind Software-Features, die echten Mehrwert bieten.

Der 3D Aim Trainer ist ein weiteres Beispiel. Entwickelt mit Input von Profis, hilft er dabei, das Aim systematisch zu verbessern. Nicht nur 3DMAX-Spieler profitieren davon – jeder Gamer kann diese Tools nutzen, um besser zu werden.

Warum solche Partnerschaften die Zukunft sind

SteelSeries arbeitet nicht nur mit 3DMAX zusammen. Teams wie OG Esports und FaZe Clan stehen ebenfalls auf der Partnerliste. Das zeigt: Wer im Hardware-Business erfolgreich sein will, braucht echten Input aus der Szene.

Die Community erkennt das. Fans sehen, dass ihre Idole bestimmte Marken nutzen, und greifen selbst dazu. Aber nur, wenn die Qualität stimmt. Marketing allein reicht nicht – die Produkte müssen liefern.

3DMAX und SteelSeries zeigen, wie moderne Esports-Partnerschaften funktionieren sollten. Beide Seiten bringen etwas mit, beide profitieren. Am Ende bekommen auch die Fans bessere Hardware und Software. Das ist echter Fortschritt, nicht nur schöne PR-Sprüche.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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