Thomas Lyte macht jetzt auch Fortnite-Pokale

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Vom Fußball zu Fortnite
  2. FNCS 2025: Lyon wird zum Schlachtfeld
  3. Was das für Esports bedeutet – oder auch nicht
Thomas Lyte x Fortnite
Image credit: BLAST

Thomas Lyte, die Jungs, die den FA Cup und andere fancy Sporttrophäen machen, designen jetzt auch die FNCS 2025 Global Championship Trophäe. Zusammen mit BLAST und Epic Games soll das Fortnite-Esports „näher an traditionelle Sportkultur“ bringen. Klingt nach dem üblichen „Esports ist echter Sport“-Marketing, aber hey, wenigstens kriegen die Gewinner was Ordentliches in die Hand. 2 Millionen Dollar Preisgeld in Lyon, handgefertigte Trophäe – Epic macht Ernst.

Vom Fußball zu Fortnite

Thomas Lyte macht seit Jahrzehnten Trophäen für richtig große Events. FA Cup, Ryder Cup, sogar die alte League of Legends Summoner’s Cup stammt von denen. Das Unternehmen trägt das königliche Wappen von König Charles III. und steht für Qualität – keine Frage.

Seit ein paar Jahren machen sie auch Esports-Pokale. Die Rocket League Championship Series läuft über sie, genauso wie andere BLAST-Events. Thomas Lyte hat verstanden: Esports-Geld ist auch Geld, und die Community will schöne Trophäen.

Ob das jetzt Fortnite „legitimiert“ oder nur gut aussieht? Vermutlich beides. Eine handgefertigte Trophäe aus London macht mehr her als irgendein Plastikding aus China.

FNCS 2025: Lyon wird zum Schlachtfeld

6. und 7. September in der LDLC Arena in Lyon. 33 Trios kämpfen um 2 Millionen Dollar, 450.000 Dollar gehen an die Sieger. Zwölf Matches über zwei Tage, Punkte für Eliminierungen und Platzierungen. Klassisches Battle Royale-Scoring.

    Das Format ist solid: jeder Frag zählt, aber am Ende entscheidet die Konsistenz über alle Spiele. Keine Flukes, kein Glück – wer den Titel holt, hat ihn verdient.

    Die Thomas Lyte-Trophäe wird handgefertigt in London, orientiert sich an der Pro-Am-Silhouette und nutzt Fortnite-Farben. Plus passende Medaillen für die Sieger. Epic hat mitentschieden, also wird’s schon passen.

    Was das für Esports bedeutet – oder auch nicht

    Kevin Baker von Thomas Lyte sagt die üblichen Sachen: „Handwerkskunst und Exzellenz in die weltweite Fortnite-Community bringen.“ Marketing-Sprech halt, aber die Intention stimmt.

    Die Community reagiert positiv. Schöne Trophäen sehen gut aus, fühlen sich wertig an und machen was her in der Vitrine. Ob das Esports „legitimiert“? Diskutabel. Aber es schadet definitiv nicht.

    Andere Turniere werden wahrscheinlich nachziehen. Wenn Fortnite handgefertigte Londoner Trophäen bekommt, wollen andere Games das auch. Thomas Lyte wird nicht nein sagen – Esports zahlt gut.

    Thomas Lyte macht jetzt Fortnite-Pokale, und das ist völlig in Ordnung. Die FNCS-Trophäe wird schön werden, die Gewinner freuen sich, Epic kann über „traditionelle Sportkultur“ reden. Alle sind happy.

    Ob das Esports revolutioniert? Nö. Aber schöne Trophäen sind besser als hässliche. Die 33 Trios in Lyon kämpfen um echte Kohle und einen ordentlichen Pokal – mehr braucht’s nicht für ein gutes Turnier.

    Linda Güster

    Journalistin
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    Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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