Manchmal kommt der größte Umbruch direkt nach dem größten Erfolg. Der britische Warzone-Profi Lenun hat bekanntgegeben, dass er Team Vision verlässt und als Free Agent in die Saison 2026 startet – nur zwei Wochen, nachdem er in Las Vegas mit dem Team den WM-Titel geholt hat.
Vom Höhenflug zum Neuanfang
2025 war das Jahr von Team Vision. Gemeinsam mit Echo und Ethan „Fifakill“ Pink gewann Lenun die World Series of Warzone Global Finals – der erste europäische Sieg in einem der wichtigsten Turniere des Battle Royale-Titels. Der Name Vision stand plötzlich für Präzision, Teamplay und Selbstbewusstsein – und für einen Stil, der zeigte, dass Europa mit Nordamerika mithalten kann.
Umso überraschender kam die Nachricht am 16. Oktober: Lenun ist raus. Kein Groll, kein Drama – einfach der Schritt in eine neue Phase. In seinem Post auf X schrieb er, dass er “F/A” sei – Worte, die in der Szene bedeuten, dass keine vertraglichen Obligationen mehr bestehen.
Neue Meta, neue Chancen
Mit Call of Duty: Black Ops 7 und der nächsten Warzone-Version steht das Spiel vor einem Neustart – und genau in dieser Übergangsphase könnte Lenun zum wichtigsten Free Agent Europas werden. Activision hat bislang keine konkreten Details zum künftigen Warzone-Esport verraten, aber klar ist: Das Spiel bleibt Teil der Esports World Cup 2026 in Riad.
In den sozialen Medien sorgt die Nachricht bereits für Gesprächsstoff. Kommentatorin Ellen „Dreamcrazzy“ Elizabeth Jean schrieb, sie sei „massiv verwirrt“. Klar ist, wie auch immer Lenuns nächstes Team aussehen wird: Nach dem Weltmeistertitel hat er bewiesen, dass er auf der größten Bühne liefern kann. Jetzt geht’s nur noch darum, wer ihm das nächste Kapitel schreibt – oder ob er’s einfach selbst tut.