Manchmal entscheidet nicht nur der Draft, sondern auch der Flugplan. Kurz vor Worlds 2025 hat G2 Esports eine neue Partnerschaft vorgestellt: Mit Lufthansa bekommt das Team einen offiziellen Travel-Partner an die Seite. Für die Spieler heißt das: sichere Verbindungen, egal ob nach Peking, Shanghai oder Chengdu. Für die Szene bedeutet es, dass sich eine große deutsche Marke sichtbar ins Rampenlicht des Esports stellt.
Ein Partner, der Türen öffnet
Der Deal wirkt praktisch und symbolisch zugleich. Worlds ist das größte Event des Jahres, ein Monat voller Reisen, Stadien und Drucksituationen. Mit Lufthansa an Bord geht es für G2 nicht nur entspannter durch die Terminkette – es entsteht auch ein Stück Heimatgefühl, wenn die Airline der eigenen Region das Team in Richtung Weltmeisterschaft bringt. Schon jetzt deutet sich an, dass Lufthansa die Partnerschaft nicht nur auf Flüge beschränkt, sondern auch Fan-Erlebnisse rund um die Matches plant.
Worlds als Höhepunkt des Jahres
Vom 14. Oktober bis 9. November geht es in China um den wichtigsten Titel, den League of Legends zu bieten hat. Play-Ins, Schweizer Stage, Knockouts – am Ende wartet das große Finale in Chengdu. G2 tritt als EMEA-First-Seed an, nach einem Sommer, der mit einem klaren 3:0 über Movistar KOI endete. In der Halle bebte die Stimmung, Caps holte Titel Nummer 15, und die Diskussion war vom Tisch: in Europa bleibt G2 die Messlatte. Jetzt wollen sie diesen Schwung auf die Weltbühne tragen.
G2 zwischen Vergangenheit und Aufbruch
Die letzten Worlds verliefen nicht nach Plan. 2024 und 2023 endete das Abenteuer auf Rang neun, 2022 sogar auf Rang elf. Doch 2025 wirkt anders. Das Team hat sich im Frühjahr mit Platz zwei in der LEC und einem vierten Rang beim Esports World Cup zurück in die Spitzengruppe gespielt. Der Sommer-Split bestätigte das, diesmal ohne Wackler, ohne offene Fragen. Mit Routine, Draft-Breite und klaren Teamcalls bringt G2 alles mit, was es für tiefe Runs braucht.
Europa fliegt mit
Dass Lufthansa jetzt offizieller Partner wird, passt ins Bild. Es ist ein Stück Selbstbewusstsein für die europäische Szene, die mit G2 wieder ein Team hat, das international gefährlich wirkt. Reisen und Logistik sind vielleicht nicht so greifbar wie ein Baron-Steal, doch sie legen die Basis für Ruhe und Fokus. Für G2 beginnt die Reise nach Worlds wortwörtlich schon am Gate – und mit einer Partnerschaft, die zeigt, wie nah Esport und große Marken inzwischen zusammengerückt sind.