Valve führt neue Forfeit-Regel für CS2-Turniere ein

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Drei müssen bleiben
  2. Einladung nur mit Kernteam
  3. Konsequenzen für die Szene
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Image credit: Valve

Valve zieht die Zügel im Esport enger. Mit einem Update des Counter-Strike 2 Tournament Operations Rulebook (TOR) hat der Entwickler eine neue Forfeit-Regel eingeführt, die direkte Auswirkungen auf alle Profi-Teams hat. Künftig gilt: Wenn weniger als drei Spieler des ursprünglich eingeladenen Line-ups antreten, wird das Match automatisch als verloren gewertet.

Drei müssen bleiben

Die neue Vorschrift, festgehalten unter Punkt 3.10.1 im TOR, wurde am 13. Oktober 2025 veröffentlicht. Sie besagt, dass Teams bei einem offiziell gerankten Turnier mindestens drei Spieler aus dem eingeladenen Roster für die gesamte Dauer eines Matches einsetzen müssen. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, gilt das Match als Forfeit.

Damit reagiert Valve auf jüngste Fälle, in denen Teams kurzfristig ihre Line-ups verändert hatten. Ein prominentes Beispiel: FaZe Clan bei der ESL Pro League Season 22. Nachdem Håvard ‘rain’ Nygaard vor dem Event auf die Bank gesetzt wurde, musste er überraschend zurückkehren. FaZe hatte zuvor sein Eröffnungsspiel gegen G2 Esports kampflos verloren, weil sie zu viele Spieler ersetzt hatten.

Einladung nur mit Kernteam

Parallel zur neuen Forfeit-Regel hat Valve auch Punkt 3.2.5 des TOR überarbeitet. Teams, die eine direkte Einladung zu einem Turnier erhalten, dürfen diese nur annehmen, wenn mindestens drei Spieler des eingeladenen Rosters tatsächlich Teil der Startaufstellung sind. Diese drei müssen zudem an allen Matches des Events teilnehmen – spontane Umbesetzungen während des Turniers sind damit faktisch ausgeschlossen.

Konsequenzen für die Szene

Die Änderungen zielen darauf ab, mehr Stabilität und sportliche Fairness in den CS2-Kalender zu bringen. Organisationen müssen nun langfristiger planen und können nicht mehr kurz vor großen Events komplette Line-ups austauschen, ohne Konsequenzen zu riskieren.

Für Fans bedeutet das mehr Verlässlichkeit – und für Spieler mehr Verantwortung. Die neue Regel zwingt Teams, hinter ihren eingeladenen Rostern zu stehen. So sorgt Valve dafür, dass das, was auf dem Papier steht, auch auf dem Server stattfindet.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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