Call of Duty League 2026: neue Orte, neues Format, neues Meta

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Majors zwischen Dallas, Birmingham und Paris
  2. Formatwechsel und neue Spielmodi
  3. Neuer Schwung für die Challengers-Szene
Call of Duty League 2026: neue Orte, neues Format, neues Meta Die Call of Duty League startet 2026 mit einem komplett überarbeiteten Fahrplan in die Black Ops 7-Ära. Vier Majors, ein Championship Weekend und gleich mehrere Regeländerungen sollen das Jahr frischer, spannender und internationaler machen. Majors zwischen Dallas, Birmingham und Paris Los geht’s Ende Januar in Dallas, Texas – standesgemäß bei Titelverteidiger OpTic Texas. Danach folgt ein Comeback, auf das viele europäische Fans gewartet haben: Zum ersten Mal seit fünf Jahren kehrt die CDL in das Vereinigte Königreich zurück. DreamHack Birmingham (27.–29. März) wird zum Austragungsort des zweiten Majors. Major drei zieht nach Atlanta, wo ein Pro-Am-Format frischen Wind bringen soll – mit Challengers-Teams, die gegen die zwölf Franchises antreten. Den Abschluss der regulären Saison markiert das vierte Major in Paris (25.–28. Juni). Danach geht es zum Championship Weekend, das FaZe Vegas Mitte Juli in Las Vegas austrägt. Zusätzlich steht Call of Duty: Black Ops 7 als separates Event bei der Esports World Cup 2026 in Riad, Saudi-Arabien, auf dem Programm. Formatwechsel und neue Spielmodi Der größte Einschnitt betrifft den Spielmodus: Control wird gestrichen und durch Overload ersetzt – eine neue Objective-Variante, die mit Hardpoint und Search and Destroy das Hauptformat der Saison bildet. Auch die Qualifier-Struktur ändert sich deutlich. Major 1 läuft über fünf Wochen, Major 2 über sechs, die beiden letzten Majors über jeweils drei Wochen. Erstmals wird Major 2 als Round-Robin gespielt – die besten zehn Teams schaffen es nach Birmingham, die Top sechs direkt ins Hauptbracket, während die Plätze sieben bis zehn in Play-Ins um den Rest kämpfen. Major 3 bringt zudem die Rückkehr des Pro-Am Classic, bei dem die besten Challengers-Teams gegen etablierte Franchises antreten dürfen. Neuer Schwung für die Challengers-Szene Auch der Unterbau wird ausgebaut: 2026 findet bei jedem Major ein offenes LAN für die Challengers statt, flankiert von vier regionalen Elite Seasons. Neu ist, dass Spieler:innen aus dem Nahen Osten in den europäischen Wettbewerb integriert werden. Das erste offizielle Event, der Online Challengers Cup, startet am 12. Dezember – und öffnet damit die Tür für den nächsten Schwung an Talenten, die sich ihren Weg in die Liga erspielen wollen. Mit neuen Austragungsorten, klareren Formaten und einer offeneren Struktur zeigt die CDL 2026, dass sie aus den letzten Jahren gelernt hat – und dass der Wettbewerb auf und neben dem Server wieder Fahrt aufnehmen soll. Call of Duty League 2026
Image credit: Activision

Die Call of Duty League startet 2026 mit einem komplett überarbeiteten Fahrplan in die Black Ops 7-Ära. Vier Majors, ein Championship Weekend und gleich mehrere Regeländerungen sollen das Jahr frischer, spannender und internationaler machen.

Majors zwischen Dallas, Birmingham und Paris

Los geht’s Ende Januar in Dallas, Texas – standesgemäß bei Titelverteidiger OpTic Texas. Danach folgt ein Comeback, auf das viele europäische Fans gewartet haben. Zum ersten Mal seit fünf Jahren kehrt die CDL in das Vereinigte Königreich zurück. DreamHack Birmingham (27.–29. März) wird zum Austragungsort des zweiten Majors.

Major drei zieht nach Atlanta, wo ein Pro-Am-Format frischen Wind bringen soll – mit Challengers-Teams, die gegen die zwölf Franchises antreten. Den Abschluss der regulären Saison markiert das vierte Major in Paris (25.–28. Juni). Danach geht es zum Championship Weekend, das FaZe Vegas Mitte Juli in Las Vegas austrägt.

Zusätzlich steht Call of Duty: Black Ops 7 als separates Event bei der Esports World Cup 2026 in Riad, Saudi-Arabien, auf dem Programm.

Formatwechsel und neue Spielmodi

Der größte Einschnitt betrifft den Spielmodus: Control wird gestrichen und durch Overload ersetzt – eine neue Objective-Variante, die mit Hardpoint und Search and Destroy das Hauptformat der Saison bildet.

Auch die Qualifier-Struktur ändert sich deutlich. Major 1 läuft über fünf Wochen, Major 2 über sechs, die beiden letzten Majors über jeweils drei Wochen. Erstmals wird Major 2 als Round-Robin gespielt – die besten zehn Teams schaffen es nach Birmingham, die Top sechs direkt ins Hauptbracket, während die Plätze sieben bis zehn in Play-Ins um den Rest kämpfen.

Major 3 bringt zudem die Rückkehr des Pro-Am Classic, bei dem die besten Challengers-Teams gegen etablierte Franchises antreten dürfen.

Neuer Schwung für die Challengers-Szene

Auch der Unterbau wird ausgebaut: 2026 findet bei jedem Major ein offenes LAN für die Challengers statt, flankiert von vier regionalen Elite Seasons. Neu ist, dass Spieler:innen aus dem Nahen Osten in den europäischen Wettbewerb integriert werden.

Das erste offizielle Event, der Online Challengers Cup, startet am 12. Dezember – und öffnet damit die Tür für den nächsten Schwung an Talenten, die sich ihren Weg in die Liga erspielen wollen.

Mit neuen Austragungsorten, klareren Formaten und einer offeneren Struktur zeigt die CDL 2026, dass sie aus den letzten Jahren gelernt hat – und dass der Wettbewerb auf und neben dem Server wieder Fahrt aufnehmen soll.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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