Die League Championship Series ist zurück – und zwar so, wie Fans sie kennen. Nach einem Jahr mit dem umstrittenen LTA-Branding bekommt Nordamerika sein klassisches LCS-Label zurück. Riot Games hat nun offiziell die Formate für die Saison 2026 vorgestellt und bringt frischen Wind in die Liga, ohne ihre Identität zu verlieren.
Der Lock-In eröffnet die Saison
Los geht’s am 24. Januar mit dem LCS Lock-In 2026, das in einem Best-of-Three-Swiss-System ausgetragen wird. Fünf Teams qualifizieren sich direkt für die Playoffs, Platz sechs und sieben müssen in einem Tie-Breaker um den letzten Slot kämpfen. Die besten vier Teams starten im Upper Bracket, wobei das Topteam sogar seinen Gegner zwischen den Seeds zwei bis vier auswählen darf. Insgesamt sollen in Split 1 rund 50 Prozent mehr Spiele stattfinden als im Vorjahr – ein klares Zeichen dafür, dass Riot das Competitive-Level wieder anheben will.
Frühjahrs-Split mit Fokus auf Konsistenz
Der LCS Spring Split 2026 setzt ebenfalls auf Best-of-Three-Matches, diesmal in einem klassischen Round-Robin-Format. Die sechs besten Teams schaffen den Sprung in die Playoffs, die denselben Aufbau wie der Lock-In nutzen. Für die beiden besten Teams winkt die Qualifikation für das Mid-Season Invitational – ein Ziel, das nach einem Jahr ohne internationale Glanzmomente besonders wichtig sein dürfte.
Sommer bringt das große Finale
Der Summer Split unterscheidet sich leicht: Auch hier erreichen sechs Teams die Playoffs, doch die Top 2 steigen direkt in Runde zwei des Upper Brackets ein. Mit einem Double-Elimination-System und drei verfügbaren Worlds-Spots wird der Split zum wichtigsten Teil der Saison. Fehler können hier korrigiert, Serien gedreht werden – genau die Spannung, die viele Fans zuletzt vermisst haben.
LCS-Kommissar Mark Zimmerman kündigte außerdem an, dass Anfang des Jahres weitere Details zu Regeländerungen und Events folgen. Eines ist aber schon jetzt klar: Die LCS will sich 2026 neu beweisen – mit mehr Spielen, mehr Risiko und mehr Identität.