Team Liquid kündigt Partnerschaft mit Sword of Justice an

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Teaser, der mehr andeutet als verrät
  2. Echo Esports steigt ebenfalls ein – und gibt Hinweise auf das Format
  3. Ein neues MMO, das gerade Fahrt aufnimmt
Team Liquid x Sword of Justice
Image credit: Team Liquid

Team Liquid hat die nächste große Kooperation vorgestellt – diesmal mit Sword of Justice, einem neuen MMORPG, das gerade erst weltweit erschienen ist und in den ersten Wochen schon beachtliche Zahlen schreibt. Viel wurde noch nicht verraten, aber die Art, wie Liquid die Partnerschaft angekündigt hat, zeigt ziemlich deutlich, in welche Richtung das Ganze gehen könnte. Vor allem, weil die Organisation dafür ihre World of Warcraft-Gilde ins Rampenlicht gestellt hat.

Ein Teaser, der mehr andeutet als verrät

Die Ankündigung selbst fällt kurz aus, aber Liquid betont, dass Sword of Justice ein MMO ist, das schnellen Kampf, klare Rollen und taktische Tiefe miteinander verbindet. Genau der Mix, in dem man auch ihre WoW-Gilde gewohnt ist, die seit Jahren zu den stärksten im Race to World First gehört. Dass im Promo-Bild Spieler wie Hopeful, Imfiredup, Tobo, Scott, Maximum und Nick auftauchen, wirkt deshalb kaum zufällig. Das sind die Leute, die Liquid erst im August wieder zum RWF-Titel gebracht haben. Und wenn genau diese Gesichter jetzt ein neues MMO präsentieren, bekommt das automatisch diesen „Wir schauen uns das ernsthaft an“-Ton.

Gleichzeitig bleibt Liquid vage. „Bald mehr Infos“ klingt nach Event, nach Wettbewerb oder zumindest nach einer Form von Showcase, die näher an der WoW-DNA liegt als an klassischer MMO-Werbung.

Echo Esports steigt ebenfalls ein – und gibt Hinweise auf das Format

Spannend ist, dass Echo fast zeitgleich seine eigene Kooperation mit Sword of Justice angekündigt hat. Und Echo ist anders als Liquid bereits deutlich geworden: Die WoW-Gilde soll das erste Raid-Event des Spiels testen – und zwar in einer Art Speedrunning-Format, das sich ein bisschen wie eine Mischung aus Mythic-Dungeon-International und Race to World First liest. Wer den Raid zuerst cleart, wer die saubersten Runs hinlegt, wer die Mechaniken am effektivsten löst – das klingt nach einem Wettbewerb, der beiden Organisationen perfekt liegt.

Dass zwei der erfolgreichsten WoW-Teams überhaupt gleichzeitig einsteigen, deutet stark darauf hin, dass Sword of Justice nicht einfach nur Werbepartner sucht, sondern das MMO direkt im Esports-Umfeld etablieren will.

Ein neues MMO, das gerade Fahrt aufnimmt

Sword of Justice selbst ist erst am 7. November global erschienen – PC und Mobile, Free-to-Play, entwickelt von ZhuRong Studio, veröffentlicht von NetEase Games. Der Titel hat bereits über vierzig Millionen Downloads in Asien gesammelt und wirkt wie eines dieser MMOs, die ihre ersten großen Momente gerade erst erleben.

Mit Liquid und Echo steigen jetzt zwei der sichtbarsten PvE-Organisationen überhaupt ein. Und es fühlt sich ein bisschen so an, als könnte Sword of Justice schon bald das nächste große Wettrennen aufmachen – diesmal nicht in Azeroth, sondern in einer völlig neuen Welt.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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