PUBG Mobile zieht die Schrauben noch einmal ordentlich an und baut sein Esports-Ökosystem für die kommende Saison breiter aus. Die Roadmap kombiniert nationale Qualifier, regionale Ausscheidungen und eine Reihe globaler Events, die sich über das gesamte Jahr verteilen. Das Ergebnis ist ein Kalender, der sich eher wie ein eigener Esports-Kosmos anfühlt, mit klaren Pfaden für aufstrebende Teams und genügend Bühnen für die großen Namen der Szene.
Das Herzstück bleibt das zweigeteilte Saisonformat, in dem jedes Halbjahr in nationale und regionale Qualifier mündet. KRAFTON rechnet mit über 30 National Championships in mehr als acht Regionen, wodurch der Unterbau breiter wird und mehr Teams überhaupt die Chance haben, sich international zu zeigen. Wer sich durch diese Ebenen spielt, landet in einem der beiden Global Opens – und genau dort fängt die Saison 2026 an, sich deutlich von den Vorjahren abzuheben.
Ein Format, das Teams durchs ganze Jahr trägt
Die zwei PMGOs wachsen zu echten Saisonmotoren heran, weil sie zum ersten Mal direkt auf die Qualifikation zur Global Championship einzahlen. Punkte, die im Frühling gesammelt werden, begleiten Teams durchs Jahr, während die zweite Saisonhälfte neue Chancen bietet, die Tabelle noch einmal komplett umzudrehen. Für die etablierten Organisationen gibt es gleichzeitig ein Anreizsystem: Ihre Ergebnisse aus der laufenden Saison entscheiden mit darüber, ob sie Einladungen zu nationalen oder regionalen Qualifiern erhalten.
Vier globale Events, vier verschiedene Bühnen
Los geht es mit dem PUBG Mobile Global Open Season 1, das an einem noch geheim gehaltenen Ort in Südostasien stattfindet. Eine halbe Million Dollar liegen im Preispool, bevor das nächste Highlight folgt: die Rückkehr des PUBG Mobile World Cups im Rahmen des Esports World Cups in Riad. Dort geht es um satte drei Millionen Dollar – eine Bühne, die schon in den vergangenen Jahren für einige der größten Emotionen im Mobile-Esport gesorgt hat.
Season 2 führt die Global Open-Reihe nach Pakistan, erneut mit 500.000 Dollar im Topf. Das große Finale findet in der Türkei statt, wo die PUBG Mobile Global Championship traditionell den besten Teams der Saison den letzten großen Showdown bietet. Wieder sind drei Millionen Dollar ausgeschrieben, was die Gesamtsumme über alle vier Events hinweg auf sieben Millionen hebt – eine Zahl, die zeigt, wie hart PUBG Mobile an seiner globalen Identität arbeitet.
Abseits der Events plant KRAFTON Upgrades, die sich eher im Hintergrund abspielen, aber für die Szene enorm wichtig sind: ein überarbeitetes Teilnahme-System für In-Game-Turniere, besseres Event-Entertainment vor Ort und eine modernisierte Unterstützung für Drittanbieter-Turniere. Letzteres soll vor allem die wachsende Community von Organisatoren entlasten, die regelmäßig eigene Cups und Ligen bauen und so das Ökosystem lebendig halten.
Währenddessen in Bangkok
Bevor der Blick endgültig nach vorne wandert, entscheidet sich in Bangkok gerade, wer die laufende Global Championship gewinnt. Sechzehn Teams spielen dort um den Titel, darunter Titelverteidiger Dplus, der erneut kurz davor steht, eine der größten Trophäen im Mobile-Esports zu stemmen. Auf Twitch, YouTube und TikTok läuft bereits der Countdo