Cheater sind in PvP-Spielen nichts Neues, aber in Arc Raiders trifft es besonders hart. Wer hier stirbt, verliert nicht nur ein Match, sondern gleich das komplette Loadout samt Loot. Entsprechend groß war zuletzt der Frust in der Community, auch angefeuert durch mehrere bekannte Streamer, die das Problem öffentlich gemacht haben.
Jetzt reagiert Entwickler Embark Studios und stellt ein neues Sanktionsmodell vor. Statt sofortiger Permabanns setzt das Studio künftig auf ein progressives System mit klarer Eskalation.
Drei Strikes bis zum endgültigen Aus
Konkret spricht Embark von einem Drei-Stufen-Modell. Beim ersten Vergehen droht ein 30-Tage-Bann, beim zweiten werden daraus 60 Tage. Wer danach immer noch auffällt, fliegt dauerhaft. Ein klassisches „Three Strikes“-Prinzip also, das Cheatern theoretisch mehrere Chancen gibt, ihr Verhalten zu ändern.
Wann genau dieses System live geht, hat Embark noch offen gelassen. Klar ist aber schon jetzt, dass die Reaktionen gespalten ausfallen. In Teilen der Community gilt der Ansatz als zu lasch, gerade in einem Spiel, in dem ein einziger unfairer Tod Stunden an Fortschritt kosten kann.
Timing mitten im Update-Trubel
Die Ankündigung kommt nicht isoliert, sondern zusammen mit dem Headwinds-Update für Arc Raiders. Dieses bringt unter anderem das neue „Solo vs. Squads“-Matchmaking, zusätzliche Quests und die neue Map-Condition „Bird City“ für Buried City ins Spiel. Parallel dazu hat Embark auch einen aktualisierten Fahrplan veröffentlicht, der Inhalte bis in den Frühling hinein skizziert.
Ob das neue Bannsystem ausreicht, um das Cheater-Problem spürbar einzudämmen, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Arc Raiders steht an einem Punkt, an dem Vertrauen in Fairness fast genauso wichtig ist wie neuer Content.