Der Esports Nations Cup nimmt weiter Form an – und bekommt mit Dota 2 einen der prägendsten Titel der Szene dazu. Valve’s MOBA ist offiziell als drittes Spiel für das neue Nationen-Format bestätigt und reiht sich damit in ein Line-up ein, das klar auf internationale Identität statt Organisationslogos setzt. Austragungsort bleibt Riyadh, der Termin liegt im November.
Ein Turnier, das auf Nationalteams setzt
Beim Esports Nations Cup treten insgesamt 32 Nationalteams gegeneinander an. Gespielt wird zunächst eine Gruppenphase im Round-Robin-Format, bevor es in ein Single-Elimination-Bracket geht, das am Ende einen Nationen-Champion hervorbringt. Für Dota 2 bedeutet das einen Perspektivwechsel: Weg vom klassischen Club-Denken, hin zu Länder-Line-ups, die ihre besten Spieler bündeln.
Wie sich Nationen qualifizieren
Ein zentrales Element des Turniers ist das sogenannte National Team Ranking. Dieses basiert auf Ergebnissen aus Tier-1-Turnieren, bei denen Spieler Punkte für ihr Land sammeln. In die Wertung fließen jeweils die fünf punktbesten Spieler einer Nation ein. Auf dieser Basis werden direkte Einladungen vergeben, ergänzt durch Online-Qualifier, die im Sommer weltweit ausgespielt werden. Damit bleibt das Feld offen für Regionen, die sonst selten im Rampenlicht stehen.
Dota 2 und Saudi-Arabien sind längst vertraut
Dass Dota 2 beim Nations Cup in Saudi-Arabien landet, überrascht kaum. Riyadh hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des internationalen Dota-Kalenders entwickelt, nicht zuletzt durch hochdotierte Events wie die Riyadh Masters, die später im Esports World Cup aufgegangen sind. Der Nations Cup fügt diesem Setup nun eine weitere Ebene hinzu – mit stärkerem Fokus auf nationale Rivalitäten.
Der Nations Cup wächst weiter
Mit Dota 2 schließt sich der Titel Trackmania und Mobile Legends: Bang Bang an, weitere Spiele sollen folgen. Je mehr Details bekannt werden, desto klarer wird, dass der Esports Nations Cup kein einmaliges Experiment sein soll, sondern als langfristige Plattform für internationalen Wettbewerb gedacht ist – auch für Titel, die traditionell stark über ihre Regionen definiert sind.