HMBLE kennt große Bühnen. World Finals, Titel, internationale Aufmerksamkeit – all das ist für die Organisation nichts Neues. Neu ist allerdings das Terrain. Mit Beginn der neuen Saison hat der amtierende Brawl-Stars-World-Finals-Champion offiziell den Schritt in die italienische League-of-Legends-Szene gemacht und damit ein weiteres Kapitel in seiner Esports-Expansion aufgeschlagen.
Der Einstieg ist alles andere als halbherzig. Ziel ist klar das obere Ende des ERL-Systems – und mittelfristig die Teilnahme an den EMEA Masters Winter, dem wichtigsten Tier-2-Turnier Europas.
Ein Roster mit Szene-Erfahrung
Für das LoL-Debüt setzt HMBLE auf ein Line-up, das nicht aus unbeschriebenen Blättern besteht. Mehrere Spieler sind seit Jahren im kompetitiven Umfeld unterwegs und bringen genau die Mischung aus Routine und Entwicklungspotenzial mit, die man für eine lange ERL-Saison braucht.
Zum Start der Saison besteht das aktive Line-up aus Nemanja “APP” Mirčić auf der Toplane, Adrian “Adi” Jackowski im Jungle, Matteo “Vigil” Scarcelli in der Midlane, Achille “Tyrone” Matrone als ADC sowie Vittorio “Click” Massolo auf Support. Ein klassisches, ausgewogenes Roster, das nicht auf kurzfristige Show-Effekte setzt, sondern auf sauberes Fundament.
Der erste Prüfstein: Italiens ERL-Winter-Split
Seinen ersten Härtetest absolviert das Team im League of Legends Italian Tournament, dem nationalen ERL-Wettbewerb. Der Winter Split läuft von Anfang Januar bis Anfang März und dient gleichzeitig als Qualifikationsbasis für die EMEA Masters Winter.
Dort wartet dann die eigentliche Bewährungsprobe. Nur die besten Teams der europäischen Regionalligen schaffen den Sprung in dieses Turnier – und genau dort will sich HMBLE so früh wie möglich etablieren.
Von Brawl Stars zu League of Legends
Dass HMBLE diesen Schritt geht, passt ins Gesamtbild der Organisation. In Brawl Stars gehört sie seit Jahren zur absoluten Weltspitze, inklusive World-Finals-Titel und erneuter Finalteilnahme. Auch in anderen Titeln wie Clash Royale und Fortnite war und ist HMBLE aktiv, teils mit Profis, teils mit Content-Fokus.
League of Legends ist dabei kein Ausreißer, sondern der logische nächste Schritt. Ein strukturiertes Ligensystem, klare Aufstiegspfade und ein ERL-Ökosystem, das ambitionierten Organisationen echte Perspektiven bietet.
Ob der Einstieg direkt von Erfolg gekrönt wird, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: HMBLE kommt nicht als Experiment. HMBLE kommt mit Anspruch.