PGL zieht die nächste Linie im Dota-2-Kalender. Für die Closed Qualifier der PGL Wallachia Season 7 stehen die eingeladenen Teams fest – und wie gewohnt verteilt sich das Feld über mehrere Regionen. Vom 26. bis 29. Januar geht es parallel in Eastern Europe, Western Europe, Asia und den Americas um vier Tickets für das Main Event.
Wer hier gewinnt, ist drin. Wer scheitert, muss zuschauen.
Vier Regionen, vier Chancen
In Eastern Europe gehen 1win, AVULUS und Power Rangers als eingeladene Teams an den Start. Ergänzt wird das Acht-Team-Feld durch fünf weitere Lineups aus zwei Open Qualifiern. Klassisch, hart umkämpft, wenig Fehlertoleranz.
Western Europe ist mit Virtus.pro und Nigma Galaxy bewusst schlanker besetzt. Auch hier wird das Teilnehmerfeld über Open Qualifier aufgefüllt, bevor es in ein Double-Elimination-Bracket geht. Zwei große Namen, aber kein einfacher Weg.
In Asia fällt das Line-up deutlich breiter aus. Vici Gaming, Yakult Brothers, REKONIX, PlayTime, Execration und Team Nemesis sichern sich sechs der acht Plätze. Die verbleibenden Spots gehen an Teams aus den offenen Qualifikationen – ein Mix aus etablierten Marken und regionalen Hoffnungsträgern.
Die Americas komplettieren das Bild mit GamerLegion, Peru Rejects, Looking For Org und HEROIC. Hier steht das Feld bereits fest, ohne zusätzliche Open-Qualifier-Plätze.
Der Weg nach Bukarest
Die Sieger jeder Region qualifizieren sich direkt für das Main Event der PGL Wallachia Season 7, das vom 5. bis 15. März in Bukarest stattfindet. Dort warten 16 Teams und ein Preisgeld von einer Million US-Dollar.
Welche Teams direkt für das Main Event eingeladen werden, hat PGL bislang noch nicht bekannt gegeben. Die Closed Qualifier sind damit der erste echte Gradmesser dafür, wie offen oder vorhersehbar dieses Turnier am Ende wird.
Teil eines größeren Plans
Wallachia ist kein Einzelfall. PGL hat sich klar positioniert und will Dota 2 langfristig bespielen. Zwischen 2025 und 2028 sind insgesamt 13 Turniere mit jeweils einer Million Dollar Preisgeld geplant. Allein in diesem Jahr stehen Events im März, April und November an.
Für die Szene bedeutet das vor allem eins: mehr Struktur, mehr Chancen – und ein weiterer Wettbewerb, der Platz im ohnehin dichten Kalender beansprucht. Wer sich hier früh festspielt, verschafft sich Luft. Für alle anderen beginnt der Kampf schon jetzt.