Riot kürzt 2XKO-Seasons für 2026

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Weniger Resets, anderer Rhythmus
  2. Die FGC ist gespalten
  3. Weekend Warmup als neuer Fixpunkt
  4. Weniger Taktung, mehr Atem?
Riot
Image credit: via 2xko.riotgames.com

Kurz vor dem Launch von 2XKO sorgt Riot Games noch einmal für Gesprächsstoff. In einem neuen Blogpost skizziert das Team größere Anpassungen an den Content-Plänen für 2026 – und eine davon hat die FGC sofort aufhorchen lassen. Statt der ursprünglich angekündigten fünf Seasons soll es im kommenden Jahr nur noch drei geben.

Keine Rolle rückwärts, eher ein Nachjustieren. Aber eben eines, das spürbar ist.

Weniger Resets, anderer Rhythmus

Konkret heißt das: Die fünf geplanten Champion-Releases bleiben bestehen, aber sie verteilen sich nun auf drei Seasons. Damit gehen weniger Battle Passes einher, weniger Ranked-Resets, weniger harte Einschnitte im Jahresverlauf. Für viele Spieler ist genau das der Kern der Änderung.

Ben Forbes, Editor-in-Chief von 2XKO, beschreibt den Schritt als direkte Reaktion auf das Spielverhalten während der Early-Access-Phase. Zu viele Resets würden den Flow eher brechen als fördern. Drei Seasons seien ein besserer Kompromiss zwischen Struktur und Kontinuität.

Die Seasons lösen sich damit auch stärker vom kompetitiven Kalender und den Champion-Releases. Ranked-Resets und Battle Passes laufen nicht mehr strikt parallel zu neuen Charakteren. Für einige fühlt sich das entspannter an, für andere weniger greifbar.

Die FGC ist gespalten

Die Reaktionen fallen erwartungsgemäß gemischt aus. Drei Seasons gelten im Fighting-Game-Umfeld keineswegs als wenig. Viele Titel fahren mit ähnlichen Modellen gut. Gleichzeitig gibt es Stimmen, die sich fragen, warum bereits vor dem ersten vollen Jahr reduziert wird. Vor allem mit Blick auf 2027 bleibt offen, ob Riot langfristig am Drei-Season-Modell festhält oder weiter anpasst.

Klar ist immerhin: Caitlyn erscheint wie geplant. Der zweite Champion rückt ebenfalls in Season 1 und nicht erst in eine spätere Phase. Wann genau die einzelnen Seasons starten und enden, bleibt allerdings offen. Auch die genauen Release-Zeitpunkte der weiteren Charaktere sind noch nicht fix.

Weekend Warmup als neuer Fixpunkt

Der Blogpost drehte sich nicht nur um Seasons. Mit dem Weekend Warmup bekommt 2XKO ein neues wöchentliches Event-Format. Ab sofort werden Missionen und Ingame-Shop immer donnerstags zurückgesetzt. Ziel ist klar. Das Wochenende soll sich nach Grind anfühlen, nicht nach Aufräumen.

Riot spricht davon, Donnerstage langfristig „besser“ machen zu wollen. Was genau das bedeutet, bleibt bewusst vage. Klar ist nur, dass es regelmäßig Updates geben soll. Wöchentliche Blogposts sind angekündigt, um die Community enger mitzunehmen.

Weniger Taktung, mehr Atem?

Unterm Strich fühlt sich die Entscheidung weniger wie ein Sparmodus an, sondern eher wie ein Versuch, Druck aus dem System zu nehmen. Weniger Resets bedeuten mehr Zeit, sich in Rankings festzubeißen, Battle Passes wirklich auszuspielen und nicht ständig neu anzufangen.

Ob das für 2XKO aufgeht, wird sich schnell zeigen. Der Launch steht kurz bevor, Season 1 startet zeitgleich auf PC und Konsole. Dann wird klar, ob drei Seasons genug Struktur liefern oder ob die Diskussion bald von vorne beginnt.

Die Richtung ist jedenfalls eindeutig. Riot will Tempo rausnehmen, ohne Inhalte zu streichen. Jetzt muss das Gefühl am Pad stimmen.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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