Julien Kehon hat die Yu-Gi-Oh! World Championship 2025 in Paris gewonnen und damit den ersten französischen Weltmeistertitel seit Jahren geholt. Mit seinem K9 Vanquish Soul Deck hat er Tom Kleinegräber im Finale geschlagen und das Heimpublikum zum Ausrasten gebracht.
Emmanuel Macron war da und hat eine Rede gehalten, was ziemlich random ist für ein Kartenspiel-Turnier. Aber hey, wenn der französische Präsident Yu-Gi-Oh! feiert, kann es so schlecht nicht sein.
Die anderen Titel gingen an Philipp Thomas aus Deutschland (Speed Duel), Kenya Nagatani aus Japan (Rush Duel) und Team Ragnarok im Master Duel. Das italienisch-schwedisch-kroatische Team hat das 3v3-Format dominiert.
Kehons Sieg war verdient
Das K9 Vanquish Soul Deck ist meta, aber Kehon hat es smart gespielt. Droll & Lock Bird und Heavy Borger sind Standard-Karten, aber er hat sie perfekt getimed und Kleinegräbers Lunalight-Deck komplett ausgehebelt.
Im dritten Game hat er praktisch ohne Gegenwehr gewonnen. Das passiert nur, wenn man entweder brutal lucky ist oder den Gegner perfekt liest. Bei Kehon war es das Zweite.
Das Publikum hat komplett abgefeiert, als er gewonnen hat. Standing Ovations für einen Yu-Gi-Oh!-Spieler – das sieht man auch nicht jeden Tag.
Yu-Gi-Oh! lebt noch
Nach über 20 Jahren gibt es immer noch Weltmeisterschaften mit echten Zuschauern und Atmosphäre. Das ist nicht selbstverständlich für Trading Card Games, die meisten sind längst tot oder nur noch online relevant.
Die verschiedenen Formate halten das Spiel am Leben. Speed Duel für Casual-Spieler, Rush Duel für Adrenalin-Junkies, Master Duel für Hardcore-Fans. So kann jeder auf seinem Level mitmachen.
Die FINE CHAOS Streetwear-Kollektion war tatsächlich auch extrem cool designed. Nächstes Jahr geht es nach Tokio, was logisch ist – Japan ist Yu-Gi-Oh!s Heimat.