DRX hat Hina von der K-Pop-Gruppe QWER zur offiziellen Botschafterin ernannt. Die 21-jährige Musikerin, Cosplayerin und TikTok-Star soll die südkoreanische Esports-Org in neue Zielgruppen bringen. Das ist der nächste Versuch, K-Pop-Fans für Gaming zu begeistern.
Hina hat tatsächlich Gaming-Background. QWER ist nach den League of Legends-Hotkeys benannt, sie war bei VALORANT-Events dabei und hat TFT-Turniere gespielt. Das ist mehr Gaming-Credibility als die meisten K-Pop-Crossover mitbringen.
DRX hatte 2025 eine durchwachsene Saison. Platz 4 bei VALORANT Champions, aber keine LoL Worlds-Quali. Das Esports World Cup-Preisgeld von 600k Dollar aus Tekken, Street Fighter und PUBG Mobile war solide, aber nicht spektakulär.
Warum DRX das macht
K-Pop-Fans sind jung, aktiv in sozialen Medien und konsumieren viel Online-Content. Wenn ein Bruchteil von Hinas Followern sich für DRX interessiert, ist das ein Gewinn.
Gaming und K-Pop überschneiden sich sowieso stark in Korea. aespa bei PUBG-Events, G-Dragon bei PUBG Mobile – das ist ein etabliertes Marketing-Modell.
DRX braucht nach der schwachen LoL-Saison positive PR und neue Revenue-Streams. Hina bringt beides mit.
Das Risiko für beide Seiten
Hina muss aufpassen, dass sie nicht als reines Werbegesicht wahrgenommen wird. K-Pop-Fans sind skeptisch, wenn ihre Idole für Geld alles promoten.
DRX riskiert, dass hardcore Esports-Fans die Partnerschaft als Gimmick sehen. Falls Hina bei Gaming-Events nicht authentisch rüberkommt, schadet das beiden Seiten.
Die geplanten Aktionen klingen Standard: Livestreams, Cosplay-Wettbewerbe, Social Media-Challenges. Um zu funktionieren, muss mehr werden als oberflächliches Marketing.