Laut Sheep Esports ist der Fearless Draft auch nächstes Jahr wieder dabei. Das System, das Championsperren über ganze Serien hinweg erweitert, wird 2026 also weiterhin Teil des League of Legends-Esports bleiben – egal, wie gespalten die Meinung dazu ist.
Was der Fearless Draft eigentlich verändert
Eingeführt wurde das Format 2024 in der chinesischen LPL, um mehr Abwechslung in Best-of-3- und Best-of-5-Serien zu bringen. Die Regel: Kein Champion darf zweimal hintereinander gepickt werden. Teams müssen also ständig umdenken, neue Strategien ausprobieren und auf ungewöhnliche Kombinationen setzen. Zusätzlich zu den klassischen zehn Bans kommen zehn weitere Fearless-Bans, was das Drafting deutlich komplexer macht.
Chris Greeley, Global Head of LoL Esports, bestätigte die Rückkehr während der Worlds in einer Pressekonferenz – das Regelwerk bleibe vorerst unverändert. Und auch wenn manche Profis über die Limitierungen schimpfen, sieht Riot darin weiter ein Mittel, die Champion-Vielfalt zu fördern und das Spiel dynamisch zu halten.
Zwischen Vielfalt und Frust
In der Community wird das Thema heiß diskutiert. Viele Fans lieben die neuen Picks und die unvorhersehbaren Serien. Andere wiederum finden, das System habe seinen Reiz verloren – zu viele Zwangswechsel, zu wenig Identität für einzelne Teams. Ob Riot 2026 kleine Anpassungen vornehmen wird, ist offen, doch vorerst bleibt der Fearless Draft ein fester Bestandteil der Esports-Struktur.
Alle Augen auf das Worlds-Finale
Die Diskussion fiel mitten in die Spannung rund um das große Worlds-Finale zwischen T1 und KT Rolster. T1 geht als Titelverteidiger ins Match, KT als das Team der Stunde mit einem dominanten 3:0 in der Swiss Stage. Beide kämpfen um den Pokal, ein Preisgeld von einer Million Dollar – und darum, wer Geschichte schreibt. Währenddessen bleibt klar: Auch nach dem Finale wird der Fearless Draft weiter Gesprächsthema Nummer eins in der League-Szene sein.