Es war laut, chaotisch und am Ende eindeutig: Sentinels haben den SEN City Classic gewonnen. In einem engen Finale setzte sich das Team mit 2:1 gegen ENVY durch – und zeigte, dass der Neustart vor der VCT 2026 alles andere als ein Wagnis ist.
Ein frisches Gesicht für ein bekanntes Team
Das neue Sentinels-Line-up ist eine Mischung aus Erfahrung und Hunger. Mit Gabriel „cortezia“ Cortez, Mirel „Kyu“ Hrustemovic und Yassin „reduxx“ Aboulalazm stehen gleich drei frische Gesichter im Roster, dazu kommen In-Game-Leader Amine „johnqt“ Ouarid und Marshall „N4RRATE“ Massey. Gemeinsam sorgten sie beim ersten Auftritt sofort für ein Statement.
Der SEN City Classic ist längst mehr als ein internes Schaulaufen. Das hauseigene Offseason-Event, moderiert von Streamer Tarik „tarik“ Celik und COO Rob Moore, hat sich zu einem festen Termin im nordamerikanischen VALORANT-Kalender entwickelt – und bringt regelmäßig große Namen zusammen. Dieses Jahr mit dabei: Cloud9, ENVY und Sentinels’ eigene Nachwuchstruppe, Cubert Academy.
Das Comeback in drei Maps
Nach einer souveränen Gruppenphase ging Sentinels ungeschlagen ins Finale, während ENVY sich erst noch durch das Halbfinale kämpfen musste. Im letzten Duell trafen beide Teams erneut aufeinander – diesmal mit deutlich mehr Feuer.
Jede Map hatte ihren Moment: ein Ace von reduxx auf Chamber, ein wilder Odin-Spray von canezerra, und schließlich N4RRATE, der das Finale auf Raze besiegelte. Nach zwei knappen Maps (13:8, 8:13) machte Sentinels auf Split kurzen Prozess – 13:3. Cortezia führte das Scoreboard mit 52/32/10 an und hinterließ den Eindruck, als wäre er nie weg gewesen.
Auf Kurs Richtung Red Bull Home Ground
Mit dem Sieg in der Tasche geht’s für Sentinels direkt weiter. Nächster Halt: New York. Beim Red Bull Home Ground will das Team vom 13. bis 16. November zeigen, dass die gute Form keine Eintagsfliege ist. Und wenn die Chemie im Team so bleibt wie an diesem Wochenende, könnte das nur der Anfang einer richtig starken Saison werden.