Apex erklärt Matchmaking-Pläne nach Test 26.1

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Was Respawn aus Test 26.1 gelernt hat
  2. Solo und Duos bleiben ein sensibles Thema
  3. Was Season 27 verändern soll
  4. Wie stark beeinflusst das Apex-Esports?
Apex
Image credit: PlayApex via X

Respawn hat ein ausführliches Update veröffentlicht, das einen selten klaren Blick hinter die Kulissen des Apex-Matchmakers zeigt. Zwischen Daten aus Test 26.1, Anpassungen für Solo und Duos und ersten Skizzen für Season 27 wird deutlich, wie viel Feintuning aktuell im Hintergrund passiert – und wie stark das Spieltempo je nach Tageszeit, Modus und Skillverteilung schwankt.

Was Respawn aus Test 26.1 gelernt hat

Im Fokus stand erneut die Frage, wie Masters- und Predator-Spieler sinnvoll getrennt werden können, ohne dass Wartezeiten explodieren. Genau das sollte Test 26.1 abbilden, der zwei Wochen nach Split-Ende lief. Laut Respawn hat der Test funktioniert. Masters wurden seltener mit Platinum und darunter gematcht, ohne dass die Suche im Menü spürbar länger wurde. Das Studio will diese Verbesserungen künftig nicht nur auf das Saisonende beschränken, sondern die gesamte Season abdecken. So sollen starke Spieler konstanter in Lobbys mit ähnlichem Niveau landen.

Solo und Duos bleiben ein sensibles Thema

Im Blog räumt Respawn auch mit einem immer wiederkehrenden Wunsch der Community auf: Solo-Queues werden nicht komplett von Premades getrennt. Der Grund klingt simpel, ist aber technisch brutal. Die Trennung würde Suchzeiten verdoppeln und die Skillkurve in vielen Lobbys massiv verzerren. Bei Duos erklärt das Studio, warum die Lobbygröße zuletzt reduziert wurde und sich die Ring-Logik verändert hat. Mehr als die Hälfte der aktiven Duo-Spieler war in Wildcard abgewandert, also wurde das Tempo angepasst, um den Modus wieder attraktiver zu machen.

Was Season 27 verändern soll

Respawn skizziert zudem die nächste Ausbaustufe des Matchmaking-Systems. Künftig sollen Masters weniger häufig in niedrigeren Rängen landen, selbst dann, wenn die Spielerzahlen steigen. Für die höchsten Ränge werden längere maximale Suchzeiten akzeptiert, um Matches qualitativ sauberer zu halten, während andere Ranks schneller und enger matchen sollen. Insgesamt soll sich das System über alle Ränge hinweg konsistenter anfühlen – egal ob zu Stoßzeiten oder in den üblichen Mitternachts-Tälern, in denen die Population abfällt.

Wie stark beeinflusst das Apex-Esports?

Für die Topspieler, die zwischen Scrims und Turnieren auf dem Ranked-Ladder trainieren, könnten engere Grenzen im Matchmaking den Trainingsalltag verändern. Gerade wenn die Implementierung schon während der Vorbereitung auf das nächste ALGS-Highlight erfolgt, könnte jede Stunde Queue-Zeit oder Matchqualität den Unterschied machen. Mit dem anstehenden Championship-Turnier in Japan rückt die Frage stärker in den Vordergrund, wie viel Praxis man überhaupt noch effizient in den Ladder bekommt, bevor es um die Millionenprämie geht.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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