Vor zwei Tagen hat Red Bull den Ticketverkauf für WOLOLO 2026 eröffnet – und London für einen Moment in eine Age-of-Empires-Kulisse verwandelt. Am 03.12. tauchten Leicester Square, Tower Bridge und Hyde Park plötzlich in ein kleines Mittelalter-Crossover ein, als Performer in ikonischen AoE-Outfits durch die Straßen zogen und die Stadt einmal kurz wie eine Live-Action-Cutscene wirkte. Der perfekte Auftakt für das, was Red Bull im Frühjahr plant.
Eine Stadt, die zum Event wird
WOLOLO kehrt als Londinium-Edition zurück und verteilt das Turnier quer durch die Stadt. Die Gruppenphase Anfang April findet im Red Bull Gaming Sphere in Shoreditch statt. Danach wechselt das Event für die Playoffs ins Odeon Luxe am Leicester Square. Das große Finale steigt im Royal Albert Hall. Das ist ein Setting, das kaum besser zu einem Spiel passt, das seit Jahrzehnten von epischen Momenten lebt. Ein 40-köpfiges Orchester bringt den AoE-Soundtrack live auf die Bühne und macht das Finale zu einem jener Abende, die man so schnell nicht vergisst.
Zwei Titel, zwei Strukturen
Wie gewohnt stehen Age of Empires II: Definitive Edition und Age of Empires IV im Mittelpunkt. AoE II startet mit zwei Vierergruppen im Round-Robin-Format, aus denen vier Spieler ins Single-Elimination-Bracket ziehen und um 170 000 Dollar spielen. AoE IV bleibt direkter: ein kompaktes 1-gegen-1-Turnier im K.-o.-System, bei dem 40 000 Dollar auf dem Spiel stehen. Beide Titel eröffnen ihre Open Qualifiers schon im Januar, wodurch die Community ohne große Pause in die Vorbereitung für WOLOLO gehen kann.
Tickets, Hype und der Blick auf April
Der Ticketverkauf ist seit dem 03.12. offen, und gerade das Finale in der Royal Albert Hall dürfte erneut schnell ausverkauft sein. Wer kein Ticket mehr ergattert, hat trotzdem einen Platz in der ersten Reihe, denn Red Bull streamt das komplette Event live auf dem Red Bull Gaming Twitch-Kanal. Die ersten Aktionen in London haben jedenfalls gezeigt, wie sehr WOLOLO sich längst zu einem Event entwickelt hat, das Esports, Fan-Kultur und Inszenierung auf eine Weise verbindet, die Age of Empires jedes Jahr neu in die Gegenwart holt.