Kurz vor dem Start der Apex Legends Global Series Year 5 Championship hat Electronic Arts den musikalischen Ton für das große Finale gesetzt. Mit „STIM UP“ bekommt das Event eine offizielle Hymne, produziert vom japanischen Rapper Reo “OZWorld” Okuma. Der Track erscheint am 14. Januar und ist klar mehr als nur ein Begleitsong – er ist direkt aus dem Kern von Apex Legends gedacht.
Thematisch dreht sich alles um Octane. Geschwindigkeit, Risiko, Adrenalin. OZWorld beschreibt selbst eine starke Verbindung zur Legend, und genau das hört man dem Song auch an. „STIM UP“ will nicht erklären, was Apex ist, sondern fühlt sich so an, wie Apex gespielt wird, wenn alles klickt und ein Fight komplett eskaliert.
Bühne frei in Sapporo
Seine Premiere feiert der Track dort, wo die Saison endet. OZWorld führt die Eröffnungszeremonie der ALGS Championship im Daiwa House Premist Dome in Sapporo an. Und das noch bevor das erste Match gespielt wird. Geplant ist eine voll inszenierte Performance mit mehreren Songs, LED-Show und einer großen Dance-Crew, die den Vibe des Events visuell aufgreift.
Damit baut EA weiter an einer Identität rund um die Championship, die über Matches und Brackets hinausgeht. Bereits zur vorherigen ALGS-Saison gab es erstmals eine offizielle Hymne. „STIM UP“ ist nun der nächste Schritt, um Apex esports auch kulturell klarer zu positionieren.
Mehr als nur ein Turnier
Die ALGS Year 5 Championship ist der Schlusspunkt einer langen Saison. 40 Teams aus allen Regionen treffen in Japan aufeinander, qualifiziert über Pro Leagues, Last Chance Qualifiers und Championship Points. Gespielt wird um ein Preisgeld von zwei Millionen Dollar – aber mindestens genauso wichtig ist das Prestige.
Das Format bleibt kompromisslos. Gruppenphase, Brackets, Finals im Match-Point-System. Wer den Titel will, muss erst 50 Punkte erreichen und dann ein Spiel gewinnen. Kein Ausweichen, kein Verstecken, alles oder nichts. Genau dieser Druck ist es, den „STIM UP“ musikalisch einfängt.
Mit der Hymne, der Live-Show und dem klaren Fokus auf Atmosphäre zeigt EA, wohin die Reise geht. Die ALGS soll nicht nur kompetitiv relevant sein, sondern sich wie ein echtes Event anfühlen. Laut, schnell, emotional – und ein bisschen so, als hätte jemand permanent den Stim gedrückt.