Manchmal merkst du schon nach den ersten Antworten: Das wird kein Interview, das du nur „runterschreibst“. Das wird eins, bei dem du eher versuchst, die Stimme festzuhalten, die gerade vor dir sitzt. Taylor-Petrik “Vico” Gatschelhofer ist 18, Fortnite-Pro für BIG Clan, und er spricht über die deutsche Szene so, als würde er dich kurz in einen Discord-Call ziehen und sagen: Komm, ich erklär dir mal, wie es sich hier wirklich anfühlt.
Und das Timing ist ehrlich gesagt ziemlich cool. Denn seit dem 01. Januar 2026 ist Esport in Deutschland als gemeinnützig anerkannt. Für Vereine bedeutet das mehr als Symbolpolitik: Ehrenamtspauschalen werden möglich, Spendenquittungen dürfen ausgestellt werden, reine Esport-Vereine können überhaupt erst sauber die Gemeinnützigkeit beantragen. Gleichzeitig bleibt die Gemeinnützigkeit traditioneller Sportvereine geschützt, selbst wenn sie Esport anbieten. Klarheit in beide Richtungen, weniger „Ja, aber…“.
Also hab ich Vico gefragt: Wie fühlt sich das an, wenn du Profi geworden bist, während die Gesellschaft noch diskutiert hat, ob das überhaupt ein „richtiger“ Bereich ist?
„Fortnite in Deutschland ist schon sehr weit vorne“
Als ich ihn nach Fortnite in Deutschland frage, erwartet man vielleicht Chaos, Drama, Gatekeeping, diese typischen Szene-Sachen. Vico zeichnet ein anderes Bild. Er sagt: „Fortnite in Deutschland ist eigentlich echt schon so, im Vergleich zu anderen E-Sports in Deutschland, schon echt sehr weit vorne.“ Und dann legt er nach, warum er das so empfindet: „Es ist schon sehr international.“
Er meint damit nicht nur Turniere, sondern auch, wie die Szene miteinander umgeht. „Die Spieler als auch so die Content Creator, die interessieren sich schon sehr viel dafür, sehr viel Deutsches, aber auch so Internationales zu machen.“ Und während er kurz andere Esports als Vergleich aufmacht, klingt es fast so, als wäre Fortnite für ihn die Ausnahme im deutschen System: „In anderen Ländern sieht es sehr chaotisch aus. Aber in Fortnite ist es eigentlich schon sehr ruhig.“
Was bei ihm „ruhig“ heißt, übersetzt er direkt selbst: „Es ist schon alles sehr auf einer geraden Linie. Jeder weiß so, was sie machen wollen.“ Keiner wirkt komplett isoliert, keiner steht daneben wie so ein Fremdkörper. Und dann kommt dieser Satz, der so simpel ist, dass er hängen bleibt: „Es ist wirklich wie eine Familie.“
Ich sag ihm, dass es sich wie eine Bubble anhört, „wo man sich kennt“. Und er bestätigt das sofort: „Genau, ja, genau.“ Für ihn ist das eine Szene, in der man schnell miteinander reden kann, in der Verbindungen existieren. Er beschreibt, dass es große Gruppen gibt, „wo halt wirklich alle miteinander was zu tun haben“ und dass man sich easy austauschen kann, wenn’s um Content geht. Und er sagt auch ganz offen, warum das wichtig ist: „Es ist schon gut, wenn man auch irgendwie so nicht alleine ist, sondern halt einfach so ein bisschen Rückhalt hat auch, weil es bewegt sich ja immer alles sehr schnell.“
Steiermark, Leipzig und der pragmatische Teil vom Profi-Sein
Vico ist in der Steiermark geboren, hat dort bis etwa zum sechsten oder siebten Lebensjahr gelebt und ist dann nach Deutschland gezogen. Heute lebt er „näher Leipzig“, und er klingt dabei nicht so, als wäre das irgendein Zufall. Er sagt ziemlich klar, dass Deutschland für seine Karriere auch einfach praktisch ist.
„Gerade auf Europa, also so die zwei wichtigsten Locations für guten Ping und gutes Internet, sind halt Deutschland und halt Frankreich.“ Deutschland sei „eigentlich immer bequem, man kommt halt überall hin“. Das ist dieser Moment, in dem du merkst: Profi-Sein besteht nicht nur aus Highlights und Trophäen. Manchmal ist Profi-Sein auch einfach: Wo ist der Server, wo ist das Internet stabil, wie komme ich von A nach B.
Der Moment, in dem er gemerkt hat: „Okay, ich kann einer der Besten werden“
Als ich frage, wann ihm klar wurde, dass er auf Top-Niveau spielt, zieht es ihn sofort zurück in die Phase, in der alles kippt. Er sagt: „Das allererste Mal, dass es mir klar wurde, war glaube ich schon 2022.“
Er erzählt von Noahreyli, den er damals als den mit Abstand Besten gesehen hat: „Er war damals, würde ich schon sagen, in der ganzen Welt auch eigentlich … mit sehr viel Abstand der Beste.“ Und dann kommt der Punkt, wo er selbst überrascht klingt: „Der hat halt damals so mit mir ein paar One-on-Ones gemacht. Und ich hab mich eigentlich echt gut gegen ihn gehalten.“
Dazu kommen Turniere, frühe Earnings, dieses Gefühl, dass man plötzlich nicht mehr nur „mitspielt“. „Ich hab auch schon meine allerersten 10.000 Euro schon verdient“, sagt er, und dass das für seine Verhältnisse „extremst cool“ war.
Es geht weiter über Teammates, Coaches, die ersten richtig wichtigen Qualifier. Er spricht darüber, wie knapp er einmal gescheitert ist, „weil ich ein bisschen unerfahren war und auch sehr nervös“. Und dann wieder dieses Motiv: Erfahrungen machen, dann Erfahrungen nehmen. „2021 war tatsächlich mein Durchbruchsjahr“, sagt er, weil er dort die ersten professionellen Erfahrungen gemacht hat, die ihn dann in 2022 wirklich getragen haben.
In dem Teil, wo er von Grand Finals spricht, kommt der Kern ganz deutlich raus: „Da wurde mir so klar, okay, ich kann einer der Besten werden.“ Nicht, weil alles perfekt lief, sondern weil sie sich trotz Unerfahrenheit qualifiziert haben und nebenbei konstant Ergebnisse geliefert haben. „Wir waren eigentlich immer so im Durchschnitt irgendwo in den Top 10“, sagt er, „also wir haben eigentlich echt sehr viel Money gemacht.“
Und als er über Stats redet, merkt man, wie sehr er diese Welt in Zahlen denkt: Eliminierungen, Schaden, Ratio. „Ich war eigentlich überall so in den Top 5 dabei.“
„Ich hatte sehr viel Glück“ und dann kommen 360 Streamtage
Ich wollte wissen, wie man überhaupt in diese Szene reinkommt, wie Kontakte entstehen, wie man vom Namen auf einer Leaderboard-Liste zu einem Menschen wird, den andere Pros wirklich kennen.
Vico sagt zuerst: „Ich hatte halt sehr viel Glück.“ Und dann beschreibt er etwas, das nach allem klingt, nur nicht nach Zufall. „Ich habe halt wirklich sehr viel gestreamt.“ Er nennt eine Zahl, die man zweimal lesen muss: „Ich glaube, ich habe 2021 mindestens von 365 Tagen 360 gestreamt gehabt, mit mindestens sechs, sieben Stunden am Tag.“
Er erzählt, dass er in Turnieren konstant weit vorne war, „in fast jedem Turnier … Top 100 oder fast qualifiziert“. Dann der Dominoeffekt: Große Creator „wie Amar“ hätten ihn gesehen, er sei in Videos gelandet, er habe mit ehemaligen Pros gespielt. Und Noahreyli habe ihn auch nicht nur einmal wahrgenommen, sondern sei „öfter in meinen Chats“ gewesen. Andere Pros „wie Vadeal“ hätten ihn bemerkt. „Durch die kam ich dann halt so in die ganze Szene rein.“
Was ich daran mag: Er tut nicht so, als hätte er für den Aufstieg sein ganzes altes Leben weggeworfen. „Meine Freundesgruppe hat sich zu 2021 nicht viel verändert“, sagt er, und dass er „auch mal was mit den Freunden von damals“ macht. Er erwähnt Owl, „der ist auch schon mit mir seit 2021 dabei“, und sagt: „Egal, was es ist … er ist eigentlich überall dabei.“
Support ist da, aber „viele Leute kriegen dann ein Ego drauf“
Als wir über Szene-Support reden, ist er erstaunlich reflektiert. Er sagt, es sei „auch immer so personensbedingt“. Support kommt nicht nur, weil du gut bist, sondern auch, weil du dich nicht wie ein kompletter Vogel verhältst, wenn er kommt.
„Viele Leute kriegen dann ein Ego drauf und die werden dann richtig unsympathisch“, sagt er. Und dann dieser fast harte Satz: „Dann war es das auch wieder.“ Es klingt wie eine Szene-Regel, die nicht mal ausgesprochen werden muss.
Wenn ein Fortnite-Pro plötzlich im Entwicklungsraum steht
Irgendwann schwankt das Gespräch von Szene und Struktur zu einem Moment, der zeigt, wie sehr Esport inzwischen auch abseits von Bühne und Stream angekommen ist. Nicht dort, wo Matches entschieden werden, sondern dort, wo Hardware entsteht.
Vico durfte nämlich vor kurzem bei der Entwicklung der neuen PRO X2 SUPERSTRIKE von Logitech dabei sein und auch Feedback abliefern. Logitech war es extrem wichtig, sich verschiedenes Feedback von Profis wie Vico anzuhören und bei der SUPERSTRIKE einzubauen, und da Logitech und BIG Clan schon länger eine gute Beziehung haben, lag die Zusammenarbeit nahe.
„Ich bin so meistens der, der sehr viel mit Media zu tun hat“, sagt er. Seit 2022 ist er konstant sichtbar, hat gestreamt, Content gemacht, gelernt, Feedback nicht nur zu fühlen, sondern auch zu formulieren. Nicht laut, nicht übertrieben – aber klar.
Lausanne statt Lobby: weg vom Turnier, rein in die Entwicklung
Statt Eventhalle ging es für ihn in die Schweiz, nach Lausanne. Kein Publikum, keine Kameras, kein Zeitdruck durch Matches. Dafür Prototypen der PRO X2 SUPERSTRIKE, Gespräche mit Entwicklern, Einblicke in interne Abläufe. „Wir waren da und ich durfte ganz neue Sachen austesten“, erzählt er.
Was ihn beeindruckt hat, war nicht nur das Testen selbst, sondern der Einblick hinter die Oberfläche. „Man sieht Sachen, wie die Maus wirklich von innen aussieht. Wie die Technologie aussieht, wie die Software aussieht.“ Er spricht von Gesprächen mit einem Entwickler, der seit Jahren Logitech-Mäuse baut, über Coding, Reaktionszeiten, technische Limits.
„Der hat mir eine komplette Doc gezeigt“, sagt Vico, „wie sie Mäuse vergleichen, mit verschiedenen Herz-Zahlen und Reaktionszeiten, bis in die Millisekunde rein.“ Das ist der Punkt, an dem klar wird: Hier geht es nicht um Marketing-Folien, sondern um echte Entwicklungsarbeit.
Technik ohne Mythen: wo Hardware hilft – und wo nicht
Trotzdem verfällt Vico nicht in dieses typische „neue Technik macht dich sofort besser“-Narrativ. Er bleibt sehr ehrlich. „Mäuse haben natürlich einen Impact auf dein Gameplay“, sagt er, „aber es macht jetzt nicht so diesen riesigen Unterschied.“
Er erklärt, dass man Unterschiede merkt, solange sie groß genug sind. „Desto kleiner die Millisekunden werden, merkt man irgendwann auch keinen Unterschied mehr.“ Außer, sagt er grinsend, man hat diesen einen Tick und merkt wirklich alles. Bei Tastaturen zum Beispiel.
Genau diese nüchterne Sicht macht seine Rolle spannend. Er sitzt nicht da, um Produkte abzufeiern, sondern um einzuordnen, was wirklich relevant ist – und was nur auf dem Datenblatt gut aussieht.
Rapid Trigger und der Moment, in dem es klickt
Der Punkt, der ihn dann doch wirklich gecatcht hat, war die Klick-Technologie der PRO X2 SUPERSTRIKE. Rapid Trigger, einstellbare Auslösepunkte, Druckempfindlichkeit – Dinge, die man aus Tastaturen kennt, plötzlich auf der Maus.
„Das war wirklich das Coolste“, sagt er. Logitech habe ihn die PRO X2 SUPERSTRIKE nicht nur testen lassen, sondern aktiv gefragt. „Ich durfte meine Meinung sagen. Zu den Sidebuttons, zum Mausrad, was man verbessern könnte.“
Besonders wichtig war dabei, dass altes Feedback ernst genommen wurde. Eingedrückte Sidebuttons, Mausräder, die nach Monaten anfangen zu spinnen. „Es war cool, dass sie sich wirklich dafür interessiert haben“, sagt Vico. Nicht nur zuhören, sondern reagieren.
Und dann kommt dieser Vergleich, der hängen bleibt. Ohne spezielle Einstellungen habe er bei Klicktests im Schnitt etwa 50 Klicks pro Sekunde geschafft. „Mit Rapid Trigger und all dem waren es bei der SUPERDTRIKE dann 100 Klicks pro Sekunde.“ Fast das Doppelte. „Das ist halt schon unfassbar krass“, sagt er – und man hört, dass er das nicht inflationär benutzt.
Gewicht, Grip und warum sechs Stunden plötzlich wehtun
Am ausführlichsten wird Vico beim Thema Gewicht. Ein Klassiker in der Szene – und trotzdem nie egal. „Viele Leute sind da sehr picky“, sagt er. Headsets, Mauspads, Keyboard-Größe – alles Diskussionen, die man kennt. Aber bei Mäusen lande man immer wieder beim selben Punkt.
Er beschreibt seinen eigenen Grip, Full Claw, komplett angewinkelt. Entstanden aus kleinen Händen und sehr frühen Gewohnheiten. Dann wird es sehr anschaulich. Riesiges Mousepad, niedrige DPI, große Bewegungen. Sechs bis sieben Stunden Training am Stück sind für Pros keine Ausnahme.
„Da willst du halt nicht sechs Stunden lang 80 oder 100 Gramm über dein Mousepad schieben“, sagt er trocken. „Da kann ich auch gleich ins Gym gehen.“
Mehr als ein PR-Termin
Am Ende bleibt der Eindruck, dass das kein symbolischer Besuch war. Kein „Pro darf einmal testen und lächeln“. Sondern ein Austausch auf Augenhöhe.
Vico wirkt hier nicht wie ein Teenager, der zufällig eingeladen wurde, sondern wie jemand, der verstanden hat, dass Esport längst mehr ist als Spielen. Es geht um Details, um Gesundheit, um Langlebigkeit. Und darum, dass Entwickler anfangen zuzuhören.
Gerade in einem Moment, in dem Deutschland Esport rechtlich endlich ernst nimmt, passt dieser Abschnitt fast zu gut. Es wird nicht mehr nur gespielt. Es wird mitgestaltet.
Gemeinnützigkeit: Er hätte nur eins gebraucht
Als wir über die neue Gemeinnützigkeit sprechen, wollte ich wissen, was er sich als Nachwuchs gewünscht hätte. Ob monetäre Unterstützung, ob ein System, das Talente auffängt.
Vico sagt sofort: „Das Einzige, was ich mir tatsächlich gewünscht hätte, wäre schulische Befreiung.“
Er erzählt von Events, DreamHack, Wochen, in denen du weg müsstest. „Es war halt sehr schwer“, sagt er, weil Esport in Deutschland damals nicht anerkannt war.
Später wurde es einfacher, weil Schule und Lehrer mitbekommen haben, dass er Profi ist: „Dann war es dann auch relativ einfacher … zu erklären, warum ich jetzt zum Beispiel nicht da sein kann.“ Aber dieser frühe Punkt, wo du noch niemand bist, aber genau da die Chance brauchst, das war schwierig.
Warum Deutschland nicht stuck ist
Vico glaubt, Deutschland ist gut positioniert, auch international. Er sagt, man sieht viele große Leute aus „Deutschland, England oder halt Amerika“. Und dann beschreibt er, warum manche Länder aus seiner Sicht weniger beweglich wirken.
Über Frankreich und Spanien sagt er, dort sei die Bubble „wirklich auf dieses Land bedrängt“. Er bringt es auf Sprache runter: „Fast keiner von denen kann richtig gutes Englisch. Also die sind halt wirklich stuck in ihrer eigenen Bubble.“
Deutschland sei anders, weil du beides kannst: „Man kann erst in Deutsch reden … man kann aber auch Englisch reden.“ Und das ist für ihn der Unterschied zwischen lokal funktionieren und wirklich international mitspielen.
Fernsehen, Verständnis und „50-jährige, 60-jährige Opas“
Wenn er einen Hebel in Deutschland umlegen dürfte, würde er nicht direkt an Preisgeldern drehen. Er würde das Grundverständnis ändern. „Ich würde versuchen, dass wirklich jeder es verstehen kann“, sagt er. Und er will Sichtbarkeit, außerhalb von Twitch.
Er sagt, man sollte „die wichtigsten Matches“ im TV broadcasten, damit Leute einen Einstieg finden. Und er beschreibt, was das auslösen könnte: „Dann kriegen diese 50-jährigen, 60-jährigen Opas, die wirklich gar keinen Plan haben … so einen kleinen Einblick davon, wie krass das eigentlich ist.“
Er erzählt auch, dass seine Mutter selbst Esport gemacht hat, in WoW. „Meine Mom war halt selber in E-Sports drin“, sagt er, und dass er damit Glück hatte. Viele andere hätten dieses Verständnis nicht im Elternhaus. „Die sagen so, ja, das ist bestimmt ein Scam.“ Und dadurch würden Leute Chancen verpassen.
Sein nächster Schritt: nicht für immer nur Fortnite
Zum Schluss spricht Vico darüber, was er als Nächstes will. Und das ist nicht nur „mehr Wins“. Es ist ein Plan fürs Danach.
Er sagt, sein Hauptziel sei, „dass ich mir halt einen Namen mache“, über Streaming und Content, damit er später nicht nur auf Fortnite basiert ist. „Ich möchte auch irgendwann vielleicht andere Games spielen“, sagt er. Er will sich ausbreiten, in andere Shooter, nennt CS und VALORANT und beschreibt, dass er dort in Ranked-Modi „immer gut“ war.
Und dahinter steckt nicht dieses typische „Ich mach jetzt einfach alles“-Gerede. Eher dieses Bedürfnis nach Stabilität. „Mich einfach mal stabilisieren“, sagt er. Gaming soll nicht nur eine Phase sein, sondern ein Umfeld, in dem er bleiben kann, vielleicht irgendwann mit Coaching, vielleicht mit dem Ziel, jüngeren Spielern zu helfen.
Und wenn du dann wieder an den Anfang zurückdenkst, an dieses „wie eine Familie“, passt das fast zu gut. Es geht nicht nur darum, wie groß Esport in Deutschland wird. Sondern darum, dass die Leute, die ihn tragen, endlich nicht mehr erklären müssen, warum ihr Leben überhaupt real ist.