Project Blender ist kein gewöhnliches Turnier. Riot Games öffnet die Türen für Spieler aus ganz EMEA – egal ob Pro, Amateur oder Premade-Squad mit gemischtem Roster. Das Ziel: Mehr Vielfalt, mehr Überraschungen und ein Format, das wirklich alle mitnimmt. Zwischen offenen Brackets, Draft-Revolution und Belohnungen für Underdogs entsteht ein Event, das neue Maßstäbe setzen will – und es auch kann.
Gerade für jene, die sonst selten im Rampenlicht stehen, wird dieses Turnier zur Chance. Und das ist spürbar gewollt.
Ein Format, das Community ernst meint
Von Oktober bis Dezember laufen vier Phasen, die nahtlos ineinandergreifen – vom ersten Match bis zum LAN-Finale. Die Anmeldung startet im September und richtet sich an alle VALORANT-Spieler:innen in der EMEA-Region. Einzige Voraussetzung: eine stabile Verbindung zu den Servern in Paris oder Frankfurt.
Das Spannende: Es ist wirklich für alle gedacht. Mixed-Gender-Rosters werden besonders gefördert, Pros und Amateure treffen bewusst aufeinander, und wer taktisch denkt, kann über sich hinauswachsen. Die Idee ist klar: Niemand soll nur zusehen – alle können mitgestalten.
Spotlight für gemischte Teams
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem „Blender Spotlight“. Teams mit gemischtem Roster, die sich in der ersten Phase durchsetzen, können damit direkt in Phase 3 einsteigen – ohne den Umweg über die zweite Runde. Wer hier überzeugt, wird belohnt. Es geht nicht um Symbolik, sondern um echte Chancen.
Damit setzt Riot ein sichtbares Zeichen für Inklusion im Esport – nicht als Buzzword, sondern als echter Wettbewerbsvorteil.
Underdogs willkommen: Das Bounty-System
Was Project Blender zusätzlich auszeichnet, ist das Belohnungssystem für Überraschungssiege. Amateur- oder Tier-2-Teams, die stärkere Gegner schlagen, bekommen Extra-Prämien – je größer der Unterschied, desto höher das Bounty. Das bringt nicht nur Spannung, sondern auch greifbare Wertschätzung für starke Leistungen außerhalb der Tier-1-Blase.
Mit 75.000 € Preisgeld und zusätzlicher Vergütung für Underdog-Siege wird jede Runde zu einer echten Bühne. Siege fühlen sich nicht nur gut an – sie lohnen sich auch.
Zwei Systeme, die das Spiel verändern
Blender bringt aber nicht nur neue Werte, sondern auch neue Regeln. Und die haben es in sich.
Der „Blender Draft“ zwingt Teams dazu, sich nach jedem Match neu zu erfinden: Agenten, die bereits gespielt wurden, sind in der nächsten Runde gesperrt – bis zu drei Maps tief. Wer taktisch nicht flexibel ist, fällt hinten raus. Wer improvisieren kann, hat plötzlich die Nase vorn.
Zusätzlich kommt der „Challengers Call“. Teams dürfen nach der Qualifikation selbst wählen, gegen wen sie in der nächsten Runde antreten. Das sorgt für Strategie vor dem Spiel, nicht nur im Spiel. Und für ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel, das den Turnierbaum jedes Mal neu schreibt.
Community, Bühne, Vision
Blender ist mehr als ein neues Turnier. Es ist ein Experiment mit Ansage – eins, das den Esport näher an seine Community rückt. Statt klassischer Invites, starrer Formate und vorhersehbarer Outcomes setzt Riot auf Mut, Vielfalt und Spielfreude.
Ob du dabei bist, zuschaust oder mitfieberst – dieser Herbst wird für VALORANT-Spieler:innen anders. Und das ist gut so.