Fünf Jahre nach Release legt Sonys PlayStation 5 noch mal nach: Über 80 Millionen ausgelieferte Konsolen weltweit zeigen, dass die PS5 nicht nur im Regal steht, sondern fest im Gaming-Alltag verankert ist. Die Community wächst, digitale Verkäufe schießen nach oben, und mit der PS5 Pro hat Sony den Turbo gezündet. Wer dachte, der Hype flacht ab, wird gerade eines Besseren belehrt.
Vom Lieferchaos zum Dauerbrenner
Zum Start war die PS5 ein rares Gut – Lieferengpässe, Reseller, lange Wartelisten. Heute sieht das Bild anders aus: Ende Juni 2025 stehen 80,2 Millionen Geräte in den Wohnzimmern. Allein in diesem Jahr gingen 21,8 Millionen Konsolen raus, 9,5 Millionen davon im letzten Quartal. Damit hängt Sony die Switch 2 deutlich ab und liegt über 42 Millionen Einheiten vor der Xbox Series X|S. Die neue PS5 Pro, seit März am Start, hat schon über zwei Millionen Käufer gefunden – in gerade mal ein paar Wochen.
Warum die PS5 so zieht
Blockbuster wie Spider-Man 2, frische Exklusivtitel wie Astro Bot und ein klarer Fokus auf digitale Angebote halten die Konsole im Gespräch. Mehr als 80 Prozent der Games werden inzwischen digital gekauft, oft im PlayStation Store mit Rabatten und Preload. Die PS5 Pro bringt mehr Leistung, das modulare Laufwerk mehr Flexibilität. Bundles und Sondereditionen sprechen gezielt unterschiedliche Zielgruppen an. Und mit Events in der Fighting-Game-Community sowie 3,4 Millionen verkauften PS VR2-Headsets zeigt Sony, dass man auch abseits der Hauptkonsole neue Erlebnisse bietet.
Digital schlägt Disc
Die Zahlen sprechen für sich: 65,9 Millionen verkaufte Spiele auf PS4 und PS5 im letzten Quartal, der Großteil als Download. Das PlayStation Network hat im Juni 2025 rund 129 Millionen aktive Nutzer – sieben Millionen mehr als im Vorjahr. PlayStation Plus steht bei 51 Millionen Abos, 23,7 Millionen davon im Premium-Tier. Multiplayer, exklusive In-Game-Inhalte und Abo-Modelle halten die Spieler dauerhaft im System.
Was als Nächstes kommt
In den Kernmärkten ist die PS5 schon fast flächendeckend vertreten. Nintendo punktet mit der Switch 2 im Familienbereich, Microsoft setzt auf Cloud und Game Pass. Sony hält mit frischen Exklusivtiteln, nachhaltigen Hardware-Upgrades und Recycling-Programmen dagegen. VR, KI-Features und barrierefreie Controller-Optionen stehen auf der Roadmap. Und ja, die Gerüchte um die PlayStation 6 werden lauter – aber bis dahin soll die PS5 noch einige Jahre vorne mitspielen.