Blizzard macht das, was alle machen: Crossover mit beliebten Franchises, um die eigene Community bei Laune zu halten. Season 18 von Overwatch 2 bringt ab dem 26. August Persona 5 Skins ins Spiel, allen voran Joker mit seiner ikonischen Maske und den roten Handschuhen. Weitere Phantomdiebe-Kostüme sind im Gespräch, Details dazu bleiben aber vage.
Season 18 bringt neben den Persona-Skins auch andere Neuerungen: Wuyang als neue Support-Heldin, drei neue Maps, über 50 Perks pro Held und einen Draft-Modus. Das klingt nach viel Content, aber Blizzard hat leider schon öfter einiges versprochen und weniger geliefert.
Joker kommt, der Rest ist unklar
Joker ist bestätigt, vermutlich als Skin für Reaper oder Cassidy. Weitere Phantomdiebe-Skins sind möglich, aber nicht offiziell angekündigt. Auch Inhalte aus Persona 3 und 4 stehen im Raum – hoffentlich kein Marketing, das mehr verspricht, als es halten kann.
Die Skins landen hauptsächlich im Shop, überraschend. Ein paar könnten über Herausforderungen freigeschaltet werden, aber das Gros kostet Geld. Typisch für Overwatch 2, wo fast alles monetarisiert wird. Der Battle Pass könnte auch Persona-Content enthalten, Details gibt es aber nicht.
Play of the Game-Animationen im All-Out Attack-Stil aus Persona 5 wären cool, sind aber nur Spekulation. Blizzard hat sowas schon mal gemacht, dann aber verwässert umgesetzt.
Season 18 bringt mehr als nur Skins
Wuyang als neue Support-Heldin kann mit Wasser-Fähigkeiten Teammates repositionieren. Das klingt nach Meta-Veränderung, aber wie stark, bleibt abzuwarten. Neue Supports haben oft wenig Einfluss, weil die etablierten Helden zu stark sind.
Der Draft-Modus ist interessanter. Teams können Helden vorab wählen und Counter-Picks planen. Das bringt strategische Tiefe, die Overwatch 2 gut gebrauchen kann. Stadium Quick Play als neuer Casual-Modus ist nett, aber nicht revolutionär.
Die drei neuen Maps (Powder Keg Mine, Thames District, Oasis Gardens) sind Standard-Content. Maps allein retten kein Spiel, aber sie helfen beim Abwechslungsreichtum.
Das Perk-System könnte alles ändern
Über 50 neue Perks pro Held klingt nach der größten Neuerung. Falls gut umgesetzt, könnte das Gameplay richtig durcheinanderwürfeln. Jeder Held bekommt mindestens ein Upgrade – das ist massiv.
Aber Perks können auch Chaos bedeuten. Zu viele Variablen machen das Spiel unberechenbar und schwer zu balancieren. Blizzard hat nicht die beste Historie bei komplexen Systemen.
Der Ranked-Reset passt dazu. Alle starten neu, was bei großen Gameplay-Änderungen Sinn macht. Ob das System besser wird oder nur komplizierter, zeigt sich in den ersten Wochen.
Das Persona-Crossover ist ein Versuch, Overwatch 2 relevant zu halten. Ob es funktioniert, hängt davon ab, wie gut die neuen Features tatsächlich sind und nicht nur, wie sie beworben werden.