Peter ‘dupreeh’ Rasmussen hat Counter-Strike geprägt wie kaum ein anderer. Fünf Major-Titel, über ein Jahrzehnt an der Spitze und der Ruf als erfolgreichster CS-Spieler aller Zeiten. Jetzt macht er den nächsten Schritt – und entwickelt mit Skyward Masters ein eigenes Spiel. Gemeinsam mit Weggefährten aus der dänischen Szene will er zeigen, wie ein Arena-Shooter im Jahr 2027 aussehen kann.
Von Astralis bis Trinor Entertainment
Das Projekt entsteht bei Trinor Entertainment, einem jungen Studio aus Dänemark. Neben dupreeh ist auch Frederik Byskov, Mitgründer von Astralis, an Bord. Beide kennen die Höhen und Tiefen des E-Sports wie kaum jemand sonst. Für Trinor ist Skyward Masters das erste eigene Spiel – ein Wagnis, das mit viel Erfahrung und Leidenschaft angegangen wird.
Dupreeh selbst hält sich nicht zurück, sondern kümmert sich um das Herzstück: die Shooter-Mechanik. Anders als klassische Investoren steht er mitten im Entwicklungsprozess und bringt seine eigene Perspektive als Pro-Gamer ein. Wer jahrelang auf der größten Bühne gespielt hat, weiß schließlich genau, wie sich Schüsse, Movement und Flow anfühlen müssen.
Ein Shooter mit eigener Note
Skyward Masters will mehr als nur ein weiterer FPS sein. Vier Teams landen gleichzeitig auf schwebenden Inseln und kämpfen um Kontrolle, Ressourcen und den nächsten Vorteil. Jeder Charakter, ein sogenannter Master, bringt eigene Fähigkeiten mit, die Matches taktisch aufbrechen. Dazu kommt das vertikale Movement: Spieler können springen, schwingen und bauen, wodurch Kämpfe spektakuläre Wendungen nehmen.
Das Tempo erinnert an klassische Arena-Shooter, die taktische Tiefe an Strategiespiele. Mal entscheidet der gezielte Headshot, mal cleveres Ressourcenmanagement. Wer Counter-Strike mag, Fortnite liebt oder Lust auf neue Teamkonzepte hat, dürfte hier neugierig werden.
Was Skyward Masters anders macht
Die 4v4v4v4-Struktur sorgt dafür, dass jedes Match unberechenbar bleibt. Ständige Wechsel in den Allianzen, plötzliche Überfälle und dynamische Karten verändern das Spielgefühl Runde für Runde. Statt starrer Setups entstehen spontane Strategien. Jede Insel verlangt andere Antworten, und wer kreativ denkt, kann überraschend gewinnen.
Genau hier wollen dupreeh und sein Team ansetzen: Skyward Masters soll nicht nur schnelle Runden für Feierabend-Gamer liefern, sondern auch als E-Sport-Titel mit Tiefgang funktionieren.
Release und erster Ausblick
Geplant ist der Release für 2027, doch die ersten Schritte Richtung Community laufen schon. Das Spiel wird bald auf Steam zur Wunschliste verfügbar sein, außerdem kündigt Trinor geschlossene Playtests an. Wer von Anfang an dabei sein möchte, kann sich über die offizielle Website anmelden und mit etwas Glück einen Platz im Early Testing sichern.
Hoffnungsträger mit E-Sport-DNA
Skyward Masters ist mehr als nur das nächste Projekt eines bekannten Gesichts. Es ist der Versuch, die Essenz von Shootern neu zu definieren – getragen von Spielern, die selbst jahrelang im Rampenlicht standen. Für dupreeh ist es eine Möglichkeit, seine Erfahrung direkt in ein Spiel einfließen zu lassen, das für Profis wie Fans gleichermaßen gedacht ist.
Ob Skyward Masters am Ende ein Klassiker wird, entscheidet die Community. Doch schon jetzt ist klar: Mit dieser Mischung aus Tradition, Innovation und E-Sport-Erfahrung hat das Projekt das Potenzial, den Arena-Shooter neu zu beleben.