In Paris steht Fnatic vor dem nächsten großen Schritt, und pünktlich dazu ist Emir „Alfajer“ Ali Beder zurück. Der türkische Starspieler hatte wegen gesundheitlicher Probleme ein Match verpasst, kehrt aber rechtzeitig vor dem Duell gegen NRG wieder auf die Bühne zurück. Für Fnatic ist das mehr als ein Personalwechsel – es ist das Gefühl, wieder komplett zu sein.
Doma bleibt als Joker im Kader
Auch wenn Alfajer zurück ist, bleibt Domagoj „Doma“ Fancev im erweiterten Roster. Der Spieler von Enterprise Esports sprang mit kaum Vorlauf ein und half Fnatic dabei, den haushohen Favoriten Paper Rex zu stürzen. Mit nur wenigen Stunden Schlaf und direkt aus dem Flieger in die Arena, passte er sich dem Team an, als wäre er nie weg gewesen. Dass Fnatic ihn weiter an Bord behält, ist ein cleverer Zug – ein Joker, falls es im Turnierplan noch einmal eng wird.
Der Sieg über Paper Rex und seine Wirkung
Der Triumph gegen Paper Rex war einer dieser Momente, die ein Turnier auf den Kopf stellen. Nach der Auftaktmap Bind schien alles nach Plan für PRX zu laufen. Doch Fnatic drehte die Serie, gewann Haven und Lotus und sorgte für einen Schock, der weit über die Halle hinaus spürbar war. Für viele war es der Moment, in dem Fnatic vom Mitfavoriten zum echten Titelkandidaten wurde.
Was jetzt auf dem Spiel steht
Das nächste Match gegen NRG entscheidet, ob Fnatic als erstes Team das Ticket fürs Grand Final löst. Neben der Chance auf den Titel geht es auch um einen dicken Anteil am Preispool von einer Million Dollar. Mit Alfajer zurück und Doma als Backup ist Fnatic in einer Position, die Selbstvertrauen ausstrahlt – und die Fans spüren das.
Ein Turnier voller Überraschungen
Die VCT Champions 2025 in Paris haben schon jetzt Geschichten geschrieben. Team Liquid musste früh die Segel streichen, G2 konnte ins Bracket einziehen, doch im Rampenlicht stehen derzeit andere. Paper Rex muss durchs Lower Bracket, DRX kämpft dort auch ums Überleben, und Fnatic hat sich an die Spitze gespielt. In dieser Mischung aus Favoritenstürzen und Comebacks liegt der Reiz des Turniers – und genau hier will Fnatic jetzt die Tür zum Finale aufstoßen.