Unruhe beim EMEA Masters 2025 Summer: Riot Games hat eine Untersuchung gegen Team Forsaken eingeleitet, nachdem ein Clip aufgetaucht ist, in dem Spieler des Teams während eines Streams eine fragwürdige Jubelgeste zeigen (Achtung, NSFW). Der Vorfall sorgt in der Szene für Diskussion – doch sportlich läuft das Turnier weiter.
Ein Clip, der Wellen schlägt
Der Auslöser war ein Moment im Livestream von Jakub „Cinkrof“ Rokicki, etwa bei der Marke von 3 Stunden und 33 Minuten. Darin sind Forsaken-Spieler bei einer Feier zu sehen, die viele Zuschauer als respektlos empfanden. Das Video verbreitete sich schnell auf Social Media, und besonders Bushido Wildcats griff den Vorfall öffentlich auf.
Was folgte, war ein digitaler Schlagabtausch zwischen beiden Teams – Anschuldigungen, Gegenreaktionen und hitzige Kommentare von Fans. Das Ganze eskalierte so weit, dass Riot eingreifen musste.
Riot reagiert – Forsaken spielt weiter
Riot Games bestätigte in einem Statement, man habe eine interne Untersuchung gestartet: „Wir nehmen diese Angelegenheiten sehr ernst und haben eine Prüfung nach unseren internen Prozessen eingeleitet.“
Trotz des laufenden Verfahrens darf Forsaken weiterhin antreten. Nach einem 4:3-Ergebnis in der Swiss Stage qualifizierte sich das Team sogar für die Playoffs – ironischerweise mit einem Sieg gegen Bushido Wildcats. Forsaken selbst äußerte sich bisher nur knapp und kündigte an, nach Abschluss der Untersuchung ein ausführlicheres Statement zu veröffentlichen.
Turnier läuft normal weiter
Während die Diskussion in der Community weitergeht, bleibt der Spielplan unangetastet. Der EMEA Masters Summer Split läuft wie geplant, und die Top 16 Teams stehen kurz vor dem Start der Playoffs. Alle Spiele werden wie gewohnt live auf den offiziellen EMEA-Masters-Kanälen auf Twitch und YouTube übertragen.
Für Riot ist die Situation ein Balanceakt zwischen sportlicher Fairness und klarer Haltung – und für Forsaken ein Stresstest. Ob der Vorfall Folgen hat, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Bis dahin geht das Turnier weiter, doch die Augen der Szene bleiben auf das Team gerichtet.