Budapest Major Stage 3 nähert sich der Millionenmarke

Linda Güster
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Budapest Major
Image credit: via MVM

Stage 3 des StarLadder Budapest Major hat genau das ausgelöst, was Schweizer Formate am besten können: diesen Moment, in dem gefühlt die halbe Szene gleichzeitig reinschaltet, weil jedes Match über Playoff-Träume entscheidet. Laut Esports Charts peakten die Übertragungen bei 970.598 Zuschauern – ausgerechnet während G2 gegen Team Falcons um den nächsten Schritt Richtung MVM Dome kämpfte.

Ein Schweizer Finale, das richtig gezogen hat

Auf dem Papier lag der Durchschnitt von Stage 3 bei 552.748 Zuschauern und damit unter dem Austin Major in derselben Phase. In der Praxis merkte man davon wenig, weil der Druck der letzten Swiss-Runde die Spannung spürbar nach oben drehte. Gegenüber Stage 2 legte das Event über 300.000 Peak-Zuschauer drauf, was zeigt, wie viel Dynamik an einem einzigen Turniertag entstehen kann, wenn Playoff-Slots auf der Kippe stehen.

Besonders auffällig waren die regionalen Trends. Portugiesische Streams verzeichneten einen Anstieg von 22 Prozent gegenüber Austin, getragen von gleich drei brasilianischen Teams in Stage 3. paiN und Imperial verpassten zwar das Weiterkommen, aber FURIAs glattes 3-0 hat die Fanbases früh ins Turnier gezogen. Auch die mongolische Community sorgte für Rekorde: 86.634 Peak-Zuschauer bedeuten ein Plus von 65 Prozent gegenüber dem gesamten Austin Major – ein Effekt, der sich durch die tiefen Runs mongolischer Teams immer deutlicher abzeichnet.

StarLadder erreicht einen historischen Meilenstein

Auch wenn manche Vergleichswerte gegenüber Austin niedriger ausfallen, ist der größere Kontext eindeutig: Das Budapest Major ist schon jetzt das meistgesehene Event in der Geschichte von StarLadder. Bereits Stage 2 überholte den Peak des Berlin Major 2019, und Stage 3 hat diese Marke nur weiter nach oben geschoben.

Mit den Playoffs in Reichweite und acht der besten Teams der Welt auf der Bühne steht die Chance gut, dass das Turnier erstmals die Millionengrenze durchbricht. Genau dieser Mix aus Legacy-Druck, frischen Storylines und internationaler Fanpower macht aus Budapest eines der prägendsten CS2-Events des Jahres – und eines, das StarLadder langfristig auf ein neues Level hebt.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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