Wenn Riot Games eine Bühne nutzt, dann richtig. Während die Game Awards ohnehin schon voll waren mit Ankündigungen, platzte plötzlich ein kurzer, aber sehr gezielter Moment dazwischen: Caitlyn, Sheriff von Piltover und eine der ikonischsten Figuren aus League of Legends und Arcane, betritt als nächster Champion das Roster von 2XKO.
Ein Trailer ohne Gameplay, aber mit klarer Richtung
Der neue Clip verrät noch nicht, wie Caitlyn sich tatsächlich spielt – aber er zeigt genug, um die Erwartungshaltung sofort hochzuschrauben. Riot setzt klar auf ihre Identität als kontrollierende, präzise Marksman-Figur. Dass sie in 2XKO mit Trap-Setups, zonenden Projektilen und diesem typischen “ich halte dich genau da, wo ich dich haben will”-Spielstil arbeitet, liegt praktisch auf der Hand.
Während das genaue Moveset für Januar noch unter Verschluss bleibt, kündigt Riot ihren Release zeitgleich mit der Konsolenversion an, die für PlayStation 5 und Xbox Series X|S im kommenden Monat erwartet wird. Sobald Caitlyn live geht, wächst das Roster auf zwölf Champions – eine Mischung aus klassischen LoL-Favoriten wie Jinx und Darius, Kombofightern wie Ekko und Yasuo und zuletzt Fan-Fieberstoff wie Teemo.
Ein Roster, das weiterwachsen soll
Riot hat bereits bestätigt, dass im kommenden Jahr fünf neue Charaktere und fünf Seasons geplant sind. Mit Caitlyn ist also gerade erst der Anfang gemacht. Vier weitere Neuzugänge warten darauf, die Synergien in diesem Duo-basierten Fighter aufzumischen – und das bisherige Roster ist schon jetzt so divers, dass fast jeder neue Champion eine relevante Meta-Verschiebung auslösen kann.
2XKO in der kompetitiven Szene
Dass Riot das Fighting-Game-Genre nicht halbherzig angeht, zeigt der strukturelle Aufbau: Mit First Impact sponsert Riot 22 Community-Turniere, darunter DreamHack Atlanta, und stärkt gezielt die Grassroots-Phase, bevor das Spiel in eine breite Launch-Phase geht.
Mit Caitlyn auf der Startlinie beginnt 2XKO plötzlich deutlich schneller zu wachsen, als viele im Sommer noch erwartet hätten. Und es fühlt sich ganz so an, als würde Riot damit das Tempo bestimmen, in dem das Spiel in der FGC wirklich ankommt.