LFL stellt neuen Saisonaufbau vor

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Ein 20-Team-Startschuss, der die Szene öffnet
  2. Gruppenphase, Supergruppe, Playoffs – und am Ende zwei Aufsteiger
  3. Mehr Autonomie, mehr Zugang, mehr Raum für Experimente
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Image credit: LFL via X

Die Ligue Française de League of Legends rückt für die kommende Saison einiges zurecht und startet mit einem Format, das deutlich größer denkt: Ein Winter Invitational mit 20 Teams bildet den Auftakt, bevor Spring und Summer Split folgen. Für viele Lineups ist es die Chance, überhaupt erst in die LFL zu kommen – und für andere, direkt Richtung EMEA Masters zu segeln.

Ein 20-Team-Startschuss, der die Szene öffnet

Das LFL Invitational beginnt am 21. Januar und bringt sieben LFL-Teams, acht Lineups aus der zweiten Division und drei Game-Changers-Teams zusammen. Dazu kommen zwei Influencer-Projekte, die ganz eigene Dynamik versprechen: French Flair, angeführt von G2-Co-Streamer Trayton, und ZYB, das Team rund um Nisqy. Nur Karmine Corp Blue fehlt, da die Organisation zeitgleich ihren LEC-Versus-Auftritt vorbereitet.

Es geht nicht nur um Prestige. Zwei Plätze für die EMEA Masters stehen auf dem Spiel – und zwei Slots für die LFL-Regular-Season 2026. Wer sich durchsetzt, bleibt für die nächsten beiden Splits Teil der europäischen Tier-Two-Landschaft.

Gruppenphase, Supergruppe, Playoffs – und am Ende zwei Aufsteiger

Zum Start teilen sich die 20 Teams in fünf Vierergruppen auf, jeweils gemischt aus LFL, Division 2, Game Changers und gegebenenfalls Influencer-Lineups. Die Top-zwei jeder Gruppe ziehen weiter, wodurch am Ende zehn Teams übrig bleiben. Diese treffen in einer Supergruppe erneut aufeinander und sortieren aus, wer stark genug für die Playoffs ist.

Die besten sechs erreichen die Finalphase, die in einem Double-Elimination-Bracket ausgespielt wird. Die Top-zwei der Supergruppe starten oben, die Plätze drei bis sechs rutschen in die Lower Bracket – ein Aufbau, der an die großen internationalen Formate erinnert und Überraschungen begünstigt.

Für die zwei besten nicht-LFL-Teams bedeutet das Ende des Turniers mehr als eine Trophäe: Sie bekommen einen festen Spot in der LFL für Spring und Summer und steigen damit in die reguläre Saison ein. Besonders spannend wird dabei, wie sich Game-Changers-Lineups in diesem offeneren System schlagen können.

Mehr Autonomie, mehr Zugang, mehr Raum für Experimente

Der neue Saisonaufbau folgt direkt auf Riots weitreichende Regeländerungen für die ERLs. Die Abschaffung des einheitlichen LTR-Mandats verschiebt mehr Kontrolle zu den einzelnen Ligen und öffnet Tür und Tor für flexiblere Roster-Strategien. Für die LFL – ohnehin eine der stärksten Regionalleagues Europas – bedeutet das mehr Spielraum für Talentscouting, neue Teamidentitäten und Lineups, die nicht ins klassische Raster passen.

Mit dem Invitational als Türöffner und zwei Aufstiegsplätzen im Fokus markiert die Liga den deutlichsten Reset seit Jahren. Und wenn die französische Szene eines gern tut, dann ist es, solche Momente in echte Fan-Events zu verwandeln.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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