Während beim TFT Paris Open die letzten Matches liefen, nutzten Riot Games und UVS Games die Bühne für ein Update, das vor allem die französische Community jubeln lässt: Riftbound bekommt offiziell eine dritte Sprache. Ab Mitte des kommenden Jahres startet die französische Übersetzung von Riftbound: Origins, danach folgen Spiritforged und alle weiteren Sets im gleichen Rhythmus – mit dem klaren Ziel, die globalen Release-Zyklen schnellstmöglich zusammenzuführen.
Ein Schritt, der längst überfällig schien
Dass Französisch nach Englisch und vereinfachtem Chinesisch die nächste unterstützte Sprache wird, wirkt wie eine logische Erweiterung. Gerade im TCG-Bereich sind lokale Communitys extrem tonangebend, und Riftbound hat seit Start erstaunlich schnell eine europäische Basis aufgebaut. Laut Game Director Dave Guskin war das Feedback aus der französischsprachigen Szene so deutlich, dass Riot den Lokalisierungsplan vorgezogen hat. Details zu Verfügbarkeit, Verkaufspartnern und genauen Terminen sollen früh im neuen Jahr folgen.
Spiritforged steht schon in den Startlöchern
Während die Lokalisierung ihren Weg durch die Roadmap nimmt, bleibt der Release von Spiritforged – dem Spirit-Blossom-inspirierten zweiten Set – ein weiteres Kardinalthema. In China erscheint die Kollektion am 12. Dezember, die englische Version folgt Mitte Februar. Dieser leicht versetzte Rhythmus ist aktuell noch typisch für Riftbound, aber genau das wollen Riot und UVS Games Schritt für Schritt glätten, sobald mehr Sprachen und Regionen angebunden sind.
Ein kompetitives TCG, das schneller wächst als erwartet
Seit dem offiziellen Launch am 31. Oktober rollt Riftbound seine Szene in beeindruckender Geschwindigkeit aus. Nordamerika, EMEA, LATAM und Ozeanien waren die ersten Regionen, und die Competitive-Struktur steht bereits erstaunlich stabil. Der erste englischsprachige Regional Qualifier in Houston meldete über 1.300 Anmeldungen – eine Zahl, die für ein neues TCG enorm ist und zeigt, dass Riot hier nicht nur vom League-of-Legends-Universum zehrt, sondern ein eigenes Interesse entfacht.
Die besten Spieler aus Houston ziehen nun weiter ins Regional Championship, wo Tickets für die Riftbound World Championship ausgespielt werden – das Herzstück der neuen Szene. Zwei weitere Qualifier sind bereits fixiert: Bologna vom 20. bis 22. Februar und Las Vegas vom 27. Februar bis 1. März. Parallel laufen die Vorbereitungen für APAC und weitere Regionen, die im Laufe des kommenden Jahres folgen werden.
Riftbound bewegt sich damit in ein Tempo hinein, das man sonst eher von etablierten TCG-Giganten kennt. Und mit jeder neuen Sprache, jedem neuen Qualifier und jeder Community, die dazu kommt, wird klarer, dass Riot dieses Projekt langfristig denkt – und dass die nächsten Monate entscheidend werden, um das Spiel global zu verankern.