VALORANT Community Awards: Premiere im neuen Jahr

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Eine Show, die das volle Haus will
  2. Ein zweites Standbein neben den offiziellen VCT Awards
  3. Ein Trend, der in immer mehr Games ankommt
VALORANT Community Awards
Image credit: TenZ via X

Eigentlich sollte Mitte Dezember in Los Angeles die erste Ausgabe der VALORANT Community Awards steigen. Ein Event, das TenZ gemeinsam mit Riot Games und Red Bull ins Leben gerufen hat. Eine Feier für alles, was die VCT- und Game-Changers-Szene dieses Jahr geprägt hat, live, laut und mitten im Feiertagschaos. Genau das wurde nun zum Problem: zu viele Abwesenheiten, zu wenig Publikum vor Ort, zu viel Reiseaufwand in einer Phase, in der selbst Pros versuchen, einmal kurz durchzuatmen.

Eine Show, die das volle Haus will

Die Entscheidung kam schnell, aber nachvollziehbar. TenZ verschiebt die Show auf den 4. Februar, 21 Uhr PST/5. Februar, 6 Uhr CET. Auf einen Moment, in dem Spieler, Coaches, Creators und Fans nicht zwischen Offseason und Familienbesuch jonglieren müssen. Sein Post dazu war klar: Wenn man eine Community feiern will, dann bitte so, dass sie auch im Raum sitzt, nicht nur im Twitch-Chat. Die Finalist:innen sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden, was die Spannung elegant streckt.

Ein zweites Standbein neben den offiziellen VCT Awards

Dass ausgerechnet jetzt ein neues Award-Format entsteht, passt gut in einen VALORANT-Kosmos, der zunehmend ritualisiert wirkt. Die offiziellen VCT Awards liefen bereits Anfang Dezember und haben Regionen wie EMEA oder die Americas fast im Alleingang neu sortiert – von kaajak, der Fnatic einmal komplett durch die Awards gefegt hat, über aspas, der in den Americas wieder alles abgeräumt hat, bis hin zu f0rsakeN in Pacific.

Die Community Awards fahren bewusst eine andere Tonalität: weniger formell, mehr Creator-DNA, mehr Fokus auf die Geschichte hinter den Gesichtern. Und sie funktionieren, weil VALORANT längst mehr ist als sein Pro Play – es lebt von Memes, Clutch-Cams, Player-Arcs und Momenten, die sich manchmal außerhalb der großen Bühnen abspielen.

Ein Trend, der in immer mehr Games ankommt

Überall im Esport entstehen gerade Jahresendrituale. Riot macht das mit den LCK Awards, Marc ‚Caedrel‘ Lamont holt die League Awards ins Rampenlicht, Supercell feiert die CRL mit eigener Gala. Gleichzeitig rücken Gaming-Events wie The Game Awards Esportskategorien zunehmend in den Mainstream.

Diese Formate greifen etwas auf, das lange gefehlt hat: nicht nur Performance messen, sondern die Szene selbst anerkennen. Die Stimmung, die Persönlichkeiten, die kleinen kultigen Momente, die jedes Jahr prägen.

Die VALORANT Community Awards könnten genau das werden – der Ort, an dem das Spiel sich selbst in die Arme fällt. Und Februar fühlt sich plötzlich wie ein viel besserer Zeitpunkt an.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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