Activision startet neue Warzone Resurgence Series

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Von Online-Qualis bis zur LAN-Bühne
  2. Der Weg nach Riad
  3. Format mit Tempo, aber offenen Fragen
Warzone Resurgence
Image credit: via callofduty.com

Warzone bekommt wieder einen festen Rahmen. Mit der neuen Resurgence Series zieht Activision eine klare Linie unter die letzten Monate Unsicherheit und gibt dem kompetitiven Teil von Call of Duty: Warzone eine eigene Bühne. Von Februar bis Juli geht es durch Qualifier, LAN-Events und schließlich zum großen Finale mit insgesamt 1,2 Millionen Dollar Preisgeld.

Der Ansatz ist dabei bewusst offen gehalten. Nicht nur etablierte Namen sollen eine Chance bekommen, sondern auch neue Teams, die sich über Online-Qualifikation und offene LANs in die Saison spielen können. Genau das hat der Szene zuletzt gefehlt.

Von Online-Qualis bis zur LAN-Bühne

Los geht es Anfang Februar mit Online-Qualifikationen in Europa und Nordamerika. Diese entscheiden, wer sich für das erste LAN-Finale bei DreamHack Birmingham qualifiziert. Ergänzt wird das Ganze durch ein offenes LAN-Turnier vor Ort, aus dem sich weitere Teams direkt für das Finale spielen können.

Im März treffen dann 16 Trios aufeinander, um ein erstes Ausrufezeichen in der neuen Serie zu setzen. Neben dem Preisgeld geht es hier vor allem um etwas anderes: Die besten vier Teams sichern sich ein Ticket für den Esports World Cup, der später auch das große Saisonfinale austrägt.

Im April zieht die Resurgence Series weiter nach DreamHack Atlanta. Gleiches Prinzip, neue Chance. Wer in Birmingham leer ausgegangen ist, bekommt hier die nächste Gelegenheit, sich ins Gespräch zu bringen.

Der Weg nach Riad

Nach den beiden DreamHack-Stopps folgen zusätzliche Championship Qualifiers, die als letzte Hürde vor dem Finale dienen. Termine dafür stehen noch aus, klar ist aber das Ziel: Ende Juli treffen die besten 32 Teams der Saison in Riyadh aufeinander. Dort wird erstmals der Warzone Resurgence Series Champion gekürt – mit einer Million Dollar im Preispool und entsprechendem Prestige.

Format mit Tempo, aber offenen Fragen

Spielerisch bleibt vieles vertraut. Kills bringen Punkte, Platzierungen sorgen für Multiplikatoren, das Tempo ist hoch. Ob Activision allerdings auf ein Match-Point-System setzt, wie man es aus anderen Battle-Royale-Titeln kennt, ist noch offen. Genau hier dürfte ein Teil der Diskussionen in der Community ansetzen.

Nach dem Ende der World Series of Warzone war lange unklar, wohin sich Warzone-Esport bewegt. Die Resurgence Series ist keine kleine Ergänzung, sondern ein klarer Neustart. Mehr Struktur, mehr LAN-Präsenz und ein nachvollziehbarer Weg bis zum großen Finale. Jetzt liegt es an Spielern und Teams, diesen Rahmen auch mit Leben zu füllen.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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