ASUS ROG schließt zweijährige Partnerschaft mit DRX

Linda Güster
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ASUS ROG
Image credit: DRX_GLOBAL via X

Hardware-Partnerschaften gibt es viele. Die, bei denen man wirklich das Gefühl hat, dass sie aus dem kompetitiven Alltag heraus gedacht sind, deutlich weniger. Genau in diese Kategorie fällt die neue Zusammenarbeit zwischen ASUS Republic of Gamers und DRX.

Die auf zwei Jahre angelegte Partnerschaft stattet DRXs VALORANT- und League of Legends-Rosters mit Produkten aus der ROG Ace Esports Line aus – also genau jener Serie, die explizit für kompetitives Play auf höchstem Niveau entwickelt wird.

Was das Ganze spannender macht als ein klassisches Logo-auf-Jersey-Setup: DRX-Spieler sind aktiv in die Testphase neuer, noch unveröffentlichter ROG-Produkte eingebunden. Feedback aus Scrims, Turnieren und Bootcamps fließt direkt in die Weiterentwicklung ein. Hardware nicht nur für Pros, sondern mit Pros gebaut.

Mehr als nur Equipment

Neben Produktentwicklung setzen ASUS ROG und DRX auch auf gemeinsame Content-Formate. Der Fokus liegt dabei klar auf Einblicken in den Profi-Alltag – wie Spieler ihr Setup feinjustieren, welche Details im Training wirklich zählen und wie Vorbereitung auf Top-Events aussieht, wenn jedes Prozent Performance relevant wird.

ASUS selbst formuliert das ziemlich treffend: In Esports entscheiden Klicks, Flicks und Mikro-Entscheidungen. Genau dort will ROG mit seiner Ace-Linie ansetzen – und nutzt DRX als direkten Prüfstein für den Ernstfall.

Für ASUS ROG ist die Partnerschaft ein weiterer Baustein in einer ohnehin sehr präsenten Esports-Strategie. In den vergangenen Monaten hat die Marke ihre Sichtbarkeit durch Deals mit Organisationen wie Team Vitality und NRG sowie mit Turnierveranstaltern wie BLAST kontinuierlich ausgebaut. DRX fügt sich da logisch ein – sportlich relevant, international sichtbar, titelübergreifend aktiv.

DRX zwischen Anspruch und Realität

Für DRX selbst ist der Deal ein weiteres starkes Signal auf der Business-Seite. Erst Anfang Januar hatte die Organisation eine Partnerschaft mit einer Augenklinik bekannt gegeben, mit Fokus auf Spieler-Gesundheit und langfristiges Wohlbefinden. Die Kombination aus Performance-Hardware und Health-Themen passt auffällig gut zum Image, das DRX aktuell aufbaut.

Sportlich läuft das Jahr bislang allerdings noch nicht ganz rund. Im VCT Pacific Kickoff musste das VALORANT-Team zum Auftakt eine Niederlage gegen FULL SENSE hinnehmen und rutschte damit in den Mid Bracket, wo nun ein Match gegen VARREL wartet.

Auch in der LCK Cup tut sich DRX schwer. Nach zwei Wochen Gruppenphase steht ein 1–3-Record zu Buche, aktuell das Tabellenende der Group Elder. Kein Saisonstart, der dem eigenen Anspruch entspricht – aber einer, bei dem Feinjustierung, Stabilität und Setup-Fragen plötzlich umso relevanter werden.

Und genau hier schließt sich der Kreis zur neuen Partnerschaft. Wenn Hardware, Training und Feedback ineinandergreifen, sind das oft keine kurzfristigen Effekte, sondern Investitionen in die zweite Saisonhälfte. Für DRX könnte ASUS ROG damit weniger ein Prestige-Deal sein – und mehr ein Werkzeug, um wieder näher an die Spitze zu rücken.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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