Marvel Rivals PlayStation Cup startet ins neue Jahr

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Zwei Splits, ein klarer Rhythmus
  2. Neues Turnierformat mit Win- und Loss-Cap
  3. Der Einstieg bleibt bewusst einfach
  4. Ein Baustein im größeren Marvel-Rivals-Plan
Marvel Rivals Playstation Cup
Image credit: RivalsEsports via X

NetEase hat die Anmeldung für den Marvel Rivals PlayStation Cup freigeschaltet – und damit den ersten offiziellen Esports-Termin im Kalender eingeläutet. Das Format richtet sich ausschließlich an PlayStation-Spieler:innen auf PS4 und PS5 und setzt auch diesmal auf offene Brackets, klare Grenzen bei Wins und Losses und Ingame-Rewards statt klassischem Preisgeld.

Der Cup läuft in zwei Splits, die sich über den gesamten Januar erstrecken. Damit ist das Turnier nicht nur ein Warm-up für die kommende Season, sondern auch ein früher Gradmesser dafür, wie ernst es NetEase mit der strukturierten Wettbewerbsseite von Marvel Rivals meint.

Zwei Splits, ein klarer Rhythmus

Der erste Split läuft vom 1. bis 17. Januar, direkt gefolgt vom zweiten Abschnitt vom 18. bis 31. Januar. Beide Phasen sind Teil desselben Cups, funktionieren aber als eigenständige Wettbewerbsfenster. Für viele Teams bedeutet das: Wer im ersten Anlauf scheitert, bekommt direkt eine zweite Chance.

Gleichzeitig markiert das Event den offiziellen Startschuss für NetEase’ Esports-Aktivitäten rund um Marvel Rivals im neuen Jahr – bewusst niedrigschwellig, aber klar organisiert.

Neues Turnierformat mit Win- und Loss-Cap

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft das Format selbst. Matches laufen so lange, bis ein Team entweder drei Siege oder zwei Niederlagen erreicht hat. Sobald eine der beiden Grenzen überschritten wird, endet der Lauf und die Belohnung wird anhand der Performance berechnet.

Drei Siege bringen die höchste Belohnung mit 800 Units pro Person sowie einem First-Place-Faction-Trophy und einem Titel. Zwei Siege werden mit 400 Units und einem Second-Place-Trophy belohnt. Ein einzelner Sieg reicht bereits für 200 Units und einen Top-4-Titel, während selbst Teams ohne Sieg noch 100 Units und einen Top-8-Trophy erhalten.

Solo-Queue ist dabei ausgeschlossen. Teilnehmen können nur feste Factions, alle Spieler:innen müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Der Cup bleibt damit klar teamorientiert und vermeidet reine Zufallsruns.

Der Einstieg bleibt bewusst einfach

Die Anmeldung läuft komplett Ingame. Über den Tournaments-Tab können Spieler:innen den Marvel Rivals PlayStation Cup auswählen, ihre Region festlegen und sich gemeinsam mit ihrer Faction in die Warteschlange einreihen. Kein externer Qualifier, kein kompliziertes Setup – der Fokus liegt klar auf Zugänglichkeit.

Der letzte PlayStation Cup im Dezember hatte mit einem erhöhten Unit-Pool bereits gezeigt, dass das Format angenommen wird. Der Januar knüpft daran an, diesmal mit stabiler Struktur statt Bonusanreizen.

Ein Baustein im größeren Marvel-Rivals-Plan

Zeitlich fällt der Cup in Marvel Rivals Season 6: Night at the Museum, die Mitte Januar startet und neue Helden ins Spiel bringt – darunter Deadpool sowie eine weitere, noch nicht offiziell bestätigte Figur. Auch auf kompetitiver Ebene geht es weiter: Marvel Rivals Ignite kehrt mit neuem Aufbau zurück, inklusive Pre-Season und internationaler Struktur über vier Regionen hinweg.

Parallel laufen bereits Bewerbungen für das Ignite Partner Programme sowie für Casters, die in der kommenden Saison eine Rolle spielen sollen. Der PlayStation Cup wirkt damit weniger wie ein isoliertes Event, sondern eher wie der erste, bewusst breite Schritt in ein Jahr, das für Marvel Rivals esports-seitig deutlich größer werden soll.

Wer früh rein will, bekommt jetzt die Gelegenheit. Ohne Hürde, aber mit klarer Richtung.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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