Danil „donk“ Kryshkovets steht wieder ganz oben – zumindest, wenn es um Kills pro Tod auf FACEIT geht.
Der Team-Spirit-Superstar führt die Season-7-Rangliste der Plattform mit einer K/D von 1,65 an und hält damit aktuell den höchsten Wert weltweit. In den globalen Leaderboards rangiert er auf Platz 12, doch in Sachen Effizienz ist niemand vor ihm.
Vor der Konkurrenz – wieder einmal
Hinter donk folgen bekannte Namen. Felipe „insani“ Yuji von MIBR kommt auf eine 1,63 K/D, dicht gefolgt von Teamkollege Klimentii „kl1m“ Krivosheev mit 1,62. Zahlen, die auf diesem Niveau absurd hoch sind – aber eben nicht hoch genug.
Dass donk auf FACEIT dominiert, ist kein neues Kapitel. Bereits im Juli 2025 beendete er seine fünfte Saison in Folge auf Platz eins und stellte damals die höchste ELO-Wertung weltweit. In Season 5 setzte er sich unter anderem gegen Maksim „kyousuke“ Lukin und Ilya „m0NESY“ Osipov durch.
In der vergangenen Spielzeit musste er den Thron allerdings räumen. Liam „MaiL09“ Tügel von Alliance schnappte sich als 16-Jähriger den Titel und stellte mit 5.415 ELO einen historischen Höchstwert auf. Ein kurzer Dämpfer für donk – aber offenbar keiner, der lange anhielt.
Neue Season, neue Dynamik
Season 7 startete im November mit mehreren Anpassungen. Ein sanfter ELO-Reset sollte das Ranking-System neu kalibrieren, dazu kamen verbesserte Anti-Cheat-Maßnahmen, um Manipulationen und verdächtige Accounts stärker einzudämmen.
Für Spieler auf donks Niveau sind solche Veränderungen oft nur Randnotizen. Wer konstant liefert, bleibt oben. Und genau das zeigt die aktuelle Statistik.
Blick Richtung ESL Pro League
Abseits der FACEIT-Ladder richtet sich der Fokus von Team Spirit nun auf die ESL Pro League Season 23. Online geht es vom 27. Februar bis 15. März zur Sache.
Spirit reist als sechstplatzierte Mannschaft der Valve Regional Standings an. Mit Titelverteidiger Team Vitality nicht im Teilnehmerfeld ergibt sich eine realistische Chance auf den ersten großen Titel der Saison.
Für donk bedeutet das: weniger Grind im Matchmaking, mehr Spotlight auf der großen Bühne. Die Form scheint da zu sein. Die Zahlen sprechen für sich.