Brawl Stars hat jetzt neue thematische Kosmetik-Items für neun Partner-Organisationen veröffentlicht. Mit dabei sind komplette Sets aus Profil-Icons, Sprays und Pins. Ein Teil der Einnahmen fließt direkt an die Teams.
Wer die Items will, findet sie im In-Game-Shop im Esports-Bereich der Kosmetik-Sektion. Neu in diesem Jahr: Die Profil-Icons sind animiert. Ein kleines Detail, das im Profil aber sofort auffällt.
Zwischen dem 27. Februar und dem 1. März werden die Bundles zudem auf der Startseite des Shops mit einem zeitlich begrenzten Rabatt angeboten.
Neun Organisationen, ein gemeinsames Ziel
Teil des Partnerprogramms sind aktuell Team Heretics, FUT Esports, LOUD, Reply Totem, Tribe Gaming, NAVI, ZETA DIVISION, Team Hmble und SK Gaming.
Wie hoch der Revenue-Share für die Clubs ausfällt, hat Supercell nicht offengelegt. Klar ist nur: Die Organisationen sollen im Gegenzug aktiv zur Entwicklung der Szene beitragen, Storylines rund um die Brawl Stars Championship aufbauen und die Wettbewerbsfähigkeit des Titels nach außen tragen.
Dass das Programm kein Selbstläufer ist, zeigte sich im vergangenen Jahr. Spacestation Gaming wurde aus dem Partnerprogramm entfernt. Supercell erklärte damals, man verlange viel von seinen Partnern und das Modell sei nicht für jeden das richtige Umfeld.
Im Anschluss rückte Team Hmble ins Programm nach. Das Team gewann 2024 die Weltmeisterschaft und stand im darauffolgenden Jahr erneut im Finale.
Neue Ära mit BLAST
Auch strukturell bewegt sich einiges.
2026 übernimmt BLAST die Rolle des Turnierveranstalters von ESL. Die Brawl Stars Championship kehrt mit sechs monatlichen Qualifiern zurück und mündet in ein World Final mit einem Preisgeld von zwei Millionen Dollar im November.
Dazwischen findet im Mai erstmals ein eigenständiger Brawl Cup in Berlin statt. Vom 15. bis 17. Mai wird dort das Mid-Season-Event ausgetragen.
Mit den neuen Kosmetik-Items verknüpft Supercell einmal mehr In-Game-Engagement mit direkter Unterstützung für Esport-Organisationen. Für Fans ist es eine Möglichkeit, ihr Team sichtbar zu repräsentieren. Für die Clubs ein zusätzlicher Baustein im Finanzmodell.
Und für Brawl Stars ein weiterer Schritt, die Szene enger an das Spiel selbst zu binden.