Oracle Red Bull Racing und Rokt starten Female-F4-Esports-Team

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Ein neues Kapitel für Frauen im Sim-Racing
  2. Wer fährt für das neue Team?
  3. Struktur, Förderung und Wettbewerb
  4. Warum das Projekt wichtig ist
  5. Blick in die Zukunft
Oracle Red Bull Racing
Image credit: Tom Platinum Morley / Red Bull Content Pool

Es fühlt sich an wie ein Neustart für das Sim-Racing. Oracle Red Bull Racing und Rokt haben ein komplett weibliches Line-up für die British F4 Esports Championship 2025 vorgestellt. Sechs Fahrerinnen steigen ins Cockpit, vorbereitet durch Trainingscamps, Coaching und Teamstrukturen, die im Sim-Racing selten sind. Das Ziel ist klar: Frauen im Wettbewerb sichtbar machen und ihnen die gleichen Chancen geben wie den etablierten Stars.

Ein neues Kapitel für Frauen im Sim-Racing

Rokt bringt Tech- und Commerce-Erfahrung ein, Red Bull liefert die Sim Racing Unit mit Know-how und Erfolgen bis in die Weltmeisterschaft. Zusammen entsteht ein Team, das nicht nur auf Teilnahme setzt, sondern auf echte Leistung. Die Rennen laufen auf iRacing, einem der größten Sim-Racing-Ökosysteme, und starten am 24. September 2025. Mit dabei: bekannte Namen wie Ferrari, Williams, Alpine und Aston Martin.

Wer fährt für das neue Team?

Sechs Fahrerinnen aus unterschiedlichen Regionen tragen das Rokt-Red-Bull-Trikot. Sie wurden über Förderprogramme wie Rokt the Rig gescoutet und in Milton Keynes intensiv geschult. Trainingsblöcke mit Fitness, Technik und Sessions bei Profis wie Sebastian Job bereiteten sie auf die Saison vor. Das Line-up vereint Qualifying-Speed, Konstanz über Renndistanzen und Rennintelligenz. Jede Fahrerin bringt eigene Stärken mit – von aggressivem Racecraft bis hin zu starker Setup-Arbeit.

Struktur, Förderung und Wettbewerb

Die Partnerschaft geht über Logos hinaus. Rokt unterstützt bei Produktionskosten und Reichweite, Red Bull bringt Strukturen aus seinen Weltmeisterteams ein. Für die Fahrerinnen bedeutet das: Telemetrie-Analysen, Setup-Sessions, Strategiebriefings und ein funktionierendes Coaching-Umfeld. Wer sich in der British F4 Esports Championship durchsetzt, kann auf Podien fahren, Preisgelder sichern und sogar einen Tag im professionellen Single-Seater-Simulator gewinnen.

Warum das Projekt wichtig ist

Esports wächst – aber Diversität braucht konkrete Programme. Frauen fehlt es oft nicht an Skill, sondern an Zugang und Strukturen. Genau hier setzt das Team an. Eine Pipeline entsteht, die Talente sichtbar macht und Karrierewege öffnet. Junge Spielerinnen sehen Vorbilder, die Rennen fahren, Sponsoren gewinnen und Streams füllen. Das senkt Hürden und schafft Momentum.

Blick in die Zukunft

Die Saison beginnt Ende September, und die Rennen werden im Stream übertragen. Fans können die Entwicklung hautnah verfolgen, von den ersten Qualifyings bis zu den engen Rennen auf Traditionskursen. Für Frauen im Sim-Racing entsteht damit nicht nur eine Bühne, sondern ein nachhaltiger Weg ins Profi-Umfeld.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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