Logitech Pro X Superlight 2c: Review

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Klein, aber nicht zu übersehen
  2. Sieht schlicht aus, fühlt sich schnell an
  3. Präzision, die man spürt
  4. Klicks, die man fühlen will
  5. Für kleine Hände gemacht – und große Momente
  6. Logitech G HUB – Liebe und Hass zugleich
  7. Fazit – Klein, leicht, großartig
Die Logitech Pro X Superlight 2c im Vergleich mit der Pro X Superlight 2 Dex
Image credit: Logitech

Manchmal kommt Tech genau dann, wenn man’s nicht erwartet. Ich hatte gerade eine stressige Woche, viele Termine, wenig Schlaf – und dann lag plötzlich ein Paket im Briefkasten. Logitech hatte mir völlig unerwartet ihre Pro X Superlight 2c zugeschickt. Einfach so. Kein großes PR-Brimborium, kein „bitte erwähnen“. Nur ein kleines Päckchen mit einer Maus, die mir nach den ersten Klicks direkt das Gefühl gegeben hat, dass sie mich so schnell nicht wieder loslässt.

Ich hab Logitech immer mit Verlässlichkeit verbunden. Wenn ich wusste, dass ein Gerät funktionieren muss – im Esport-Alltag, beim Arbeiten, auf Reisen – war’s eigentlich immer Logitech-Hardware, die mich begleiten durfte. Die Superlight 2c setzt das fort. Nur diesmal fühlt sich alles nochmal feiner an. Leichter. Schneller. Und ehrlicher.

Klein, aber nicht zu übersehen

Die Superlight 2c ist winzig, ich liebe das. Als Frau hab ich eher kleine Hände, und es ist selten, dass ich eine Maus finde, die wirklich perfekt in der Hand liegt. Die meisten sind zu wuchtig, zu breit, zu unhandlich. Hier stimmt einfach alles.

Logitech hat die Maus in Zusammenarbeit mit über 75 Esport-Athleten entwickelt, von NAVI bis G2, und das merkt man in jedem Detail. Sie ist mit 51 Gramm so leicht, dass man sie beim ersten Anheben fast sucht – und trotzdem fühlt sie sich stabil an. Nichts knarzt, nichts biegt sich, kein Plastik-Feeling.

Ich hab die Maus jetzt seit Tagen im Dauereinsatz – Schreiben, Bildbearbeitung, Gaming-Sessions und endlose Mails – und mein Handgelenk dankt es mir. Die Bewegung ist so flüssig, dass man fast vergisst, dass hier Technik im Spiel ist.

Logitech

Sieht schlicht aus, fühlt sich schnell an

Optisch bleibt Logitech seiner Linie treu. Kein RGB-Gedöns, keine futuristischen Formen, einfach clean. Nur das G-Logo hinten, mehr braucht’s nicht. Auf dem Schreibtisch wirkt sie unauffällig, aber edel – und genau das ist ihr Charme.

Das Gehäuse ist minimalistisch, das Coating leicht gummiert, was selbst bei trockenen Händen Grip gibt. Ich hatte anfangs kurz das Gefühl, sie wäre fast zu glatt, aber das hat sich schnell gelegt. Nach ein paar Stunden fühlt sich die Oberfläche perfekt eingespielt an.

Die PTFE-Füße gleiten butterweich über das Mauspad – wirklich ohne Widerstand, fast schon schwebend. Ich hab sie auf dem Logitech G640 getestet, und es war, als würde ich die Maus durch Luft bewegen. Kein Kratzen, kein Haken, einfach smooth.

Präzision, die man spürt

Im Inneren arbeitet der HERO-2-Sensor – bis zu 44.000 DPI, 88 G Beschleunigung, 888 IPS Geschwindigkeit. Das sind Zahlen, die man auf dem Papier kaum greifen kann, aber im Spiel merkt man sie sofort. Bewegungen werden sofort umgesetzt, ohne Latenz, ohne Mikroverzögerung.

Gerade in Shootern macht sich das bemerkbar. Du bewegst den Arm, und der Cursor ist da. Punktgenau. Kein Delay. Kein „Warte kurz, ich muss mich sammeln“-Moment. Das ist pure Präzision – und das mit einem Gewicht, das fast nicht existiert.

Der Polling Rate von 8.000 Hz sorgt dafür, dass jeder Input registriert wird, bevor du überhaupt darüber nachdenkst. Und trotzdem hält die Batterie erstaunlich lange. Logitech spricht von 95 Stunden bei konstanter Bewegung – und bisher sieht’s so aus, als wär das keine Übertreibung, auch, wenn ich sie immer bereits geladen hab, bevor sie den Geist aufgegeben hat.

Klicks, die man fühlen will

Ich hab schon viele Maustasten ausprobiert, von ultraweichen bis zu richtig lauten. Aber die LIGHTFORCE-Switches hier sind einfach.. befriedigend. Sie kombinieren die Zuverlässigkeit optischer Schalter mit dem Gefühl klassischer Mikroswitches.

Der Klick hat Gewicht, aber kein Widerstand. Er klingt präzise, fühlt sich knackig an, und wenn man stundenlang arbeitet oder spielt, hat man nie das Gefühl, dass sie nachgeben. Ich bin ehrlich: Ich sitze manchmal einfach da und klick – ohne Grund. Nur, weil’s sich so gut anfühlt. Und ja, ich hab der Maus natürlich auch meine bitterbösen Clicker-Games angetan, weil Esport hin oder her: Das ist für mich der tatsächliche Ausdauertest. Wenn ich nach mehreren Stunden rumklicken immer noch Spaß an der Maus habe, weiß ich: die funktioniert langfristig.

Das Scrollrad ist angenehm fest, aber butterweich. Es hat genau den richtigen Widerstand, mit einem Klick, der fast schon zu schön klingt. Im Ernst, kennt ihr diese Mechanical Keyboards, die irgendwie buttrig, fast schon wolkig klingen? Ja, genau so fühlt und hört sich der Mausrad-Klick an. Und die Seitentasten? Etwas weicher, ja, aber konsistent. Man trifft sie immer, egal, wie man greift.

Für kleine Hände gemacht – und große Momente

Das ist keine Maus für jeden. Wer riesige Hände oder einen ausgeprägten Palm-Grip hat, wird sich anfangs vielleicht verloren fühlen. Aber wer wie ich eine leichtere, kompaktere Maus bevorzugt, bekommt hier eine absolute Offenbarung.

Sie ist kurz, wendig, perfekt ausbalanciert. Kein Finger wird gezwungen, irgendwo zu liegen, wo er nicht will. Sie zwingt dir keine Haltung auf, sondern passt sich dir an. Ich hab in den letzten Jahren viele Mäuse getestet, aber selten eine, die sich so natürlich anfühlt.

Und sie ist vielseitig. Ich hab sie nicht nur im Spiel getestet, sondern auch auf Reisen, im Café, im Zug. Das USB-C-Kabel ist praktisch, der Akku hält ewig, und wenn sie mal leer ist, lädt sie schnell wieder auf. Sie ist meine neue „Immer-dabei“-Maus – weil sie schlicht alles mitmacht.

Logitech G HUB – Liebe und Hass zugleich

Ich bin kein Fan von Logitech G HUB. Die Software ist mächtig, aber ein bisschen zu viel von allem. Sie will alles können, aber manchmal steht sie sich dabei selbst im Weg.

Wer sich einmal durch die Menüs gewühlt hat, bekommt dafür volle Kontrolle: DPI, Makros, Lift-Off-Distanz – alles lässt sich einstellen. Aber bis man da ist, klickt man sich durch mehr Fenster als in einem Esport-Qualifier.

Ich hoffe wirklich, dass Logitech hier irgendwann auf ein schlankeres, vielleicht sogar webbasiertes Tool umstellt. Für die Maus selbst ist das Setup easy, aber die Software bleibt ihr einziger kleiner Stolperstein.

Fazit – Klein, leicht, großartig

Ich geb’s zu: Ich war skeptisch. Ich dachte, die 2c wäre einfach eine geschrumpfte Superlight, ein Nebenprodukt. Aber das stimmt nicht. Das hier ist ein eigenständiges Produkt, mit eigener Identität – und sie trifft genau das, was ich mir gewünscht hab.

Leicht, präzise, zuverlässig. Eine Maus, die sich wie eine Verlängerung der Hand anfühlt. Sie schreit nicht nach Aufmerksamkeit, sie liefert einfach. Und das mit einer Eleganz, die man im Gaming-Bereich selten findet.

Die Logitech Pro X Superlight 2c ist auf jeden Fall meine neue Standard-Maus, wann immer ich mich vom PC wegbewege. Am Schreibtisch präferiere ich meist Mäuse, mit mehr Buttons, RGB und Gewicht, aber egal, ob im Spiel, im Co-Working Space oder auf Reisen: Sie hat mich überzeugt. Und ehrlich? Ich glaub, sie bleibt noch lange hier.

Hinweis zur Transparenz:
Ich habe die Logitech Pro X Superlight 2c kostenlos zum Review erhalten. Das bedeutet: Ich konnte die Hardware testen, ohne die Maus selbst gekauft zu haben. Was das nicht bedeutet: dass ich dafür bezahlt wurde oder dass mir jemand vorschreibt, was ich schreiben soll.

Alle Eindrücke, Einschätzungen und Kritikpunkte in diesem Text basieren auf meiner eigenen Erfahrung mit der Hardware. Ob mir die Maus gefällt oder nicht, hängt nicht davon ab, ob es ein Testsample ist oder nicht, sondern davon, ob es mich überzeugt, überrascht oder eben auch enttäuscht.

Ich schreibe Reviews für Leser:innen, nicht für Unternehmen. Und das bleibt auch so.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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