Parivision hat sich den europäischen Titel der ESL Challenger League Season 50 geschnappt – und das Timing könnte kaum besser sein. Kurz bevor es für die Serben zum StarLadder Budapest Major geht, setzt das Team ein Ausrufezeichen. Und das bleibt in der europäischen Counter-Strike-Szene definitiv hängen bleibt. Der Sieg über SINNERS Esports im Finale bringt nicht nur Selbstbewusstsein, sondern auch ein Ticket für die ESL Pro League Season 23.
Ein Run, der sich wie ein Statement anfühlt
Dass Parivision mit ordentlich Vorfreude in diese Saison gestartet ist, war schon im August spürbar. Der Einstieg über Cup 1, der direkt im ersten Anlauf gewonnen wurde, wirkte wie der erste kleine Beweis, dass hier ein Team unterwegs ist, das sich nicht in Online-Brackets festfressen will. Als es dann in die Regional Finals ging, sah das Ganze fast schon routiniert aus. Ein klarer Sieg über BC.GAME, danach ein 3:0 gegen SINNERS – ohne echte Wackler, ohne Nervenflattern.
Mit dem Triumph steigt Parivision als sechstes Team in die nächste ESL Pro League Saison ein, die Ende Februar startet. Ein großer Schritt für ein Line-up, das erst seit kurzer Zeit auf dieser Bühne mitspielen darf.
Budapest wartet – und mit ihm ein echtes Karrierefenster
Bevor der Blick aber Richtung Malta und Pro League wandert, steht der vielleicht wichtigere Moment der Saison vor der Tür. Das StarLadder Budapest Major wird das große Finale des Jahres. Parivision ist eines von 32 Teams, die in der unbarmherzigen Stage 1 starten. Gegner wie Fnatic, NIP oder FaZe werden sofort zeigen, wie hoch die Messlatte tatsächlich liegt.
Aktuell steht Parivision auf Platz 23 der Valve Regional Standings – eine Position, die durch ein starkes Major deutlich verbessert werden kann. Je weiter das Team kommt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, im kommenden Jahr noch häufiger auf Tier-1-Bühnen zu stehen.
Und ganz ehrlich: Der Stil, mit dem Parivision die ECL dominiert hat, gibt ihnen genug Schwung, um genau darauf zu hoffen, auch, wenn sie M80 unterlegen waren.