Battlefield 6 macht jetzt ernst im Esport

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Die Elite Series – und der Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen
  2. Die Open Series öffnet die Tür für alle, die’s probieren wollen
  3. Ein Franchise mit langem Atem – und vielen Fragezeichen
Battlefield 6
Image credit: Electronic Arts

Battlefield in einem kompetitiven Rahmen – das klingt erstmal wie eine dieser Ideen, die in Foren heiß diskutiert werden, aber nie wirklich passieren. Und dann kündigt EA plötzlich ein komplettes REDSEC-Esports-Programm an, inklusive Elite Series, Open Series und einem Preispool von einer Million Dollar. Auf einmal wirkt die Sache ziemlich real.

Die Elite Series – und der Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen

Zum Start der Elite Series holen sich 50 Captains aus Amerika, EMEA und APAC jeweils vier Spieler ins Team, um sich in einer Mischung aus Battle Royale und dem Gauntlet-Modus zu beweisen. An jedem Qualifier-Tag stehen sechs BR-Matches an, und nur die Top Acht landen im Gauntlet-Finale des Tages. Punkte gibt es wie gewohnt für Platzierungen, Kills und Konstanz, und am Ende der drei Qualifier-Tage schaffen es die 25 besten Teams pro Region in die Season Finals.

Dass alles online stattfindet, passt zum aktuellen Setup von REDSEC. Bei den Preisgeldern zieht EA dabei ordentlich an: 50.000 Dollar pro Qualifier-Tag in den Americas, 20.000 in EMEA und APAC, dazu Finals, die jeweils über mehrere Hunderttausend gehen. Der Startschuss fällt am 10. Dezember, die Finals laufen am 18. Dezember.

Die Open Series öffnet die Tür für alle, die’s probieren wollen

Parallel zur Elite Series startet ein offener Wettbewerb, in dem wirklich jede Region ihre eigenen Überraschungen hervorbringen kann. Gespielt werden zehn Battle-Royale- und zehn Gauntlet-Matches über drei Tage. Die 250 punktbesten Teams rutschen in die Finals Mitte Januar – und dort wartet ein eigener Preispool von 10.000 Dollar pro Region. Der erste Spieltag startet am 12. Dezember, und die Dynamik dürfte nochmal deutlich rauer werden als in der Elite Series.

Ein Franchise mit langem Atem – und vielen Fragezeichen

Battlefield hatte es bisher nie leicht im Esport. Die reine Größe der Maps, die chaotische Spiellogik und das ständige Gefühl, dass man eher einen Krieg dokumentiert als ein Match spielt, haben kompetitive Formate immer ausgebremst. Dass EA jetzt REDSEC als Sprungbrett nutzt – zusammen mit Gesichtern wie CouRage, Shroud oder iiTzTimmy – zeigt aber, dass sie den Battle-Royale-Hype bewusst angehen wollen.

Die große Frage bleibt, ob das Format Battlefield wirklich langfristig tragen kann. Aber der Start wirkt überraschend gut durchdacht, und plötzlich hat das Franchise einen echten Platz im Wettbewerb, statt nur am Rand der Szene zu stehen.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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