Manchester City Esports erweitert sein Line-up um eine weitere Bühne und steigt erstmals offiziell in Rocket League ein. Damit ist der Klub aktuell das einzige Premier-League-Team, das in diesem Esport-Titel antritt. Das Team feierte sein Debüt direkt beim RLCS Kick-Off Weekend.
Ein eingespieltes Trio für den Auftakt
Der Einstieg kommt nicht halbherzig. Mit Accro, ejby und TempoH setzt Manchester City auf drei Spieler, die bereits zusammen Erfolge gesammelt haben. Unter anderem traten sie für Lyost Esports an und spielten die Coup De France Slash Saison. Außerdem sammelte das Team Routine in mehreren Monthly Cash Cups. Genau diese gemeinsame Erfahrung soll nun das Fundament bilden, um auf Anhieb mitzuspielen, statt erst in die Szene hineinwachsen zu müssen.
Angeführt wird das Team von Coach n0ah, der selbst auf eine lange Karriere als Spieler zurückblickt und in den vergangenen Jahren verschiedene europäische Line-ups begleitet hat. Seine Stationen bei Moist und Lyost Esports prägen seinen Ansatz – klar strukturiert, analytisch und mit dem Blick dafür, wie ein Trio in Rocket League zu mehr wird als die Summe seiner Einzelteile.
Debüt beim RLCS Kick-Off und Blick auf die Major-Qualifikation
Zum ersten Mal im City-Trikot ist das Team zwischen dem 5. und 7. Dezember aufgetreten. Gegner im Auftaktmatch war NOVO Esports. Das brachte Event naturgemäß ein ganz anderes Tempo mit sich. Das Kick-Off Weekend gilt als Gradmesser für die gesamte Saison. Wer hier überzeugte, spielt sich nicht nur in den Fokus der Szene, sondern rückt auch der Qualifikation für das Boston Major näher.
Rocket League braucht kein großes Drumherum, um zu funktionieren – Autos, Arena, Tor. Der Mix aus mechanischem Skill, Teamchemie und Spielgefühl macht die Faszination des Titels aus. Manchester City steigt genau in diesem Moment ein, in dem Europa und Nordamerika um jeden Platz im Major-Pool kämpfen.
Man Citys wachsender Footprint im Gaming
Der Rocket-League-Einstieg fühlt sich wie der nächste logische Schritt eines Jahres an, in dem Manchester City Esports deutlich sichtbarer geworden ist. Das EA-FC-Team gewann die ePremier League Finals und holte ein Preisgeld von 30.000 Pfund, in Fortnite und Roblox entstanden neue Aktivierungen – und im Sommer startete die eigene Esport-Akademie, die Spieler:innen über mehrere Jahre hinweg qualifiziert ausbildet.
Mit dem neuen Rocket-League-Team positioniert sich der Klub noch breiter. Nicht als Gast in der Szene, sondern als Organisation, die langfristig mitmischen will. Genau das macht dieses Debüt so spannend.