Dass Alliance seit Jahren eine eigene Identität im europäischen Esport pflegt, zeigt sich selten so klar wie in Momenten, in denen das Team neue Partner präsentiert. Mit Gamdom setzt die Organisation nun auf eine Kryptowährungsplattform aus dem Gambling-Segment – und verknüpft das Ganze direkt mit sportlichem Anspruch, Community-Projekten und zusätzlichem Support für die eigenen Line-ups.
Mehr Ressourcen für Apex und CS2
Der Kern der Partnerschaft sitzt dort, wo es für Fans am sichtbarsten wird: auf dem Trikot, in Community-Aktionen, Giveaways und Videoformaten, die Gamdom in den kommenden Monaten begleiten soll. Gleichzeitig betont Alliance, dass der Deal nicht nur Show ist, sondern die täglichen Abläufe der Spieler:innen spürbar verändern wird.
Für Apex Legends heißt das zusätzliche Bootcamps und Performance Coaching, also ein Setup, das EMEA’s Nummer-eins-Team weiter stabilisiert. Für das CS2-Roster geht es vor allem um Personal, Reisen und die Chance, internationaler präsent zu sein – Offline-RMRs und LAN-Qualifiers sind kostspielig, aber auch genau die Bühne, auf der man den Anschluss an die europäische Spitze findet.
Alliance als Dauerbrenner der europäischen Szene
Die Organisation, gegründet 2013, hat sich immer wieder neu erfunden, ohne ihren Kern zu verlieren. Heute gehören Shikenso, Razer, Socios.com und Tele2 zum Partnerkreis – Gamdom reiht sich also in eine durchaus vielseitige Liste ein.
Sportlich läuft es vor allem für Apex herausragend: Beide ALGS Pro League Splits gingen an Alliance, und die Reise führt im kommenden Monat zum Championship nach Sapporo. Parallel zeigt CS2 Lebenszeichen in der Region – der Sieg im Svenska Cupen und ein Platz unter den Top 40 der europäischen VRS sind zumindest ein Fundament.
Ein Partner, der nicht nur das Logo stellt
CEO und Co-Owner Jonathan Berg ordnet den Schritt selbstbewusst ein: Gamdom sei kein „Logo auf dem Shirt“, sondern ein Partner, der die Mannschaft befähigt, mehr zu trainieren, mehr zu reisen und sich voll auf die Server konzentrieren zu können. Für eine Organisation, die seit jeher ihren Grind als Markenzeichen trägt, wirkt die Kooperation wie ein Schubser genau in diese Richtung.
Alliance will damit nicht nur sportliche Erfolge festigen, sondern auch neue Ebenen der Fan-Interaktion schaffen – und „ALLfam“ klingt in Bergs Worten nicht wie eine Floskel, sondern wie ein Community-Versprechen, das dieser Partner nun mitträgt.