Cloud9 und JetBrains starten Esports-Hackathon

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Vier Wege, um Esports smarter zu machen
  2. Ein Kalender, der Raum zum Experimentieren lässt
  3. JetBrains findet seinen Platz im Esport
Cloud9 x JetBrains
Image credit: Cloud9 via YouTube

Cloud9 und JetBrains setzen ein Zeichen dafür, wie sehr Technik und Esports längst miteinander verwoben sind. Ihr neues Hackathon-Projekt fühlt sich weniger wie ein klassischer Coding-Wettbewerb an und mehr wie eine Einladung, direkt an den Werkzeugen mitzuschrauben, die später im Hintergrund einer Profi-Organisation laufen könnten. Denn wer mit Daten aus League of Legends oder VALORANT arbeitet, greift nicht nur Zahlen ab – man greift ins Herz zweier riesiger Competitive-Szenen.

Vier Wege, um Esports smarter zu machen

GRID liefert die offiziellen Spieldaten, Cloud9 und JetBrains geben die Richtung vor, und die Teilnehmenden entscheiden, wie weit sie gehen wollen. Ob ein Assistant Coach, der Situationen schneller erkennt als jeder VOD-Review, ein automatisierter Scouting-Report, der junge Talente sichtbarer macht, oder ein Draft-Tool für League, das beim Pick-ban-Mindgame ansetzt – die Kategorien sind so gewählt, dass jede davon theoretisch morgen schon in einem Profi-Setup laufen könnte.

Und dann ist da noch der Event-Minigame-Track, der das Ganze nicht nur technisch, sondern auch fan-nah denkt. Etwas spielerisches, das Fans in Cloud9- oder JetBrains-Aktivierungen als kleines Extra erleben können. Dazu kommen Sonderpreise für das beste Video, die kreativste Nutzung von JetBrains-Software oder den stärksten Blogpost – alles Details, die zeigen, dass dieser Hackathon nicht nur funktionale Ergebnisse sucht, sondern Persönlichkeiten, Perspektiven, Ideen.

Die Hauptgewinne sind entsprechend groß gedacht: eine Reise zur GDC, Jahresabos für JetBrains-Tools und mindestens 4.000 Dollar pro Kategorie. Für alle, die ernsthaft darüber nachdenken, mit Tech oder Esports weiterzugehen, ist das ein ziemlich direkter Türöffner.

Ein Kalender, der Raum zum Experimentieren lässt

Die Registrierung ist seit dem 9. Dezember offen, und bis Anfang Februar haben die Teilnehmenden Zeit, ihre Projekte fertigzustellen. Danach wird zwei Wochen lang bewertet, bevor Anfang März feststeht, welche Ideen sich am Ende durchsetzen. Es wirkt nicht gehetzt, eher wie ein Zeitraum, in dem man wirklich ausprobieren kann, statt nur ein Wochenende durchzucoden.

JetBrains findet seinen Platz im Esport

Dass JetBrains inzwischen im Esports-Kosmos auftaucht, überrascht auf den ersten Blick – aber eigentlich ist es nur konsequent. Seit dem Herbst läuft die Partnerschaft mit Cloud9, dazu eine Contentserie, die zeigt, wie sehr KI-gestützte Tools schon heute im Teamalltag eine Rolle spielen. Dieser Hackathon ist die nächste logische Stufe: ein offener Raum, in dem auch externe Entwickler:innen beitragen können, wie der Esport hinter den Kulissen funktioniert.

Und genau das macht dieses Projekt so interessant. Es denkt Esport als Ökosystem weiter – nicht nur als Competition, sondern als Spielplatz für jede Person, die Lust hat, etwas zu bauen, das die Szene ein kleines Stück smarter macht.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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