Fnatic kooperiert mit Void Gaming für Special-Controller

Linda Güster
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Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Controller, der auf Competitive getrimmt ist
  2. Nicht nur Fnatic, sondern Teil einer größeren Linie
  3. Fnatic zwischen Reset und Präsenz
FNATIC
Image credit: FNATIC_JP via X

Fnatic bleibt auch abseits des Servers sichtbar. Die Londoner Organisation hat eine neue Hardware-Kollaboration angekündigt und bringt gemeinsam mit Controller-Hersteller Void Gaming eine Special Edition des GENESIS-Controllers auf den Markt. Vorbestellungen starten am 15. Januar, ausgeliefert werden soll das gute Stück im Sommer.

Der Controller ist klar als Premium-Produkt positioniert, sowohl preislich als auch funktional. Für Fnatic ist es eine weitere Erweiterung der eigenen Brand in Richtung Performance-Gear – nicht als Gimmick, sondern als ernst gemeintes Tool für kompetitives Play.

Ein Controller, der auf Competitive getrimmt ist

Der Fnatic GENESIS basiert auf Void Gamings bestehendem Modell, kommt aber mit einem deutlich erweiterten Feature-Set. Laut Hersteller arbeitet der Controller mit einer Polling-Rate von 2000 Hz, setzt auf TMR-Sticks zur Reduzierung von Drift und nutzt Mouse-Click-Buttons für besonders direkte Eingaben.

Auffällig ist vor allem die Anzahl zusätzlicher Inputs. Neben den klassischen Buttons bringt der GENESIS gleich zehn weitere Tasten mit. Die F1- bis F4-Leiste ist auf PC-Funktionen wie Mute, Aufnahme oder Profilwechsel ausgelegt. Auf der Rückseite lassen sich M1 und M2 frei belegen, während C- und Z-Buttons zusätzliche Inputs oberhalb der bekannten Face-Buttons ermöglichen. Ergänzt wird das Layout durch weitere LR-Buttons neben Triggern und Bumpern.

Der Preis liegt bei 72 Pfund, Vorbestellungen laufen bis zum 20. Februar. Aktuell ist die Auslieferung für Juni angesetzt.

Nicht nur Fnatic, sondern Teil einer größeren Linie

Interessant ist auch der Kontext: Der GENESIS erscheint nicht exklusiv für Fnatic. Parallel gibt es eine grüne Variante im Design der japanischen Organisation ZETA DIVISION. Void Gaming scheint damit bewusst auf Esports-Brands zu setzen, statt generische Sondereditionen zu veröffentlichen.

Für Fnatic passt das Timing. Die Organisation ist mit mehreren Baustellen ins neue Jahr gestartet, von Roster-Resets über neue Partnerschaften bis hin zu internationalen Turnieren. Der Controller fügt sich dabei nahtlos in ein Gesamtbild ein, in dem Marke, Performance und Sichtbarkeit eng zusammenrücken.

Fnatic zwischen Reset und Präsenz

Sportlich hat Fnatic zuletzt einige Weichen neu gestellt. In Counter-Strike 2 trennte sich das Team von Benjamin „blameF“ Bremer und verpflichtete Pavle „Maden“ Bošković als neuen Entry. In Rainbow Six Siege X folgte nach einem schwierigen Jahr ein kompletter Reset. Parallel steht das japanische Apex-Legends-Line-up bei der ALGS in Sapporo auf der Bühne, flankiert von einer Kollaboration mit Alliance.

Der GENESIS-Controller ist damit kein isoliertes Produkt, sondern Teil einer Phase, in der Fnatic seine Identität neu schärft – sichtbar, technisch ambitioniert und klar im kompetitiven Esports verankert.

Linda Güster

Journalistin
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Linda Güster ist leidenschaftliche Gamerin und als Teil des Freelance-Teams bei ESI immer am Puls der eSports-Szene. Ob knallharte Dota 2-Matches, nervenaufreibende Survival-Abenteuer in Subnautica oder entspannte Stunden mit Cozy Games wie Stardew Valley — sie liebt die ganze Bandbreite des Gaming-Universums. Abseits davon bringt sie als Software-Entwicklerin und Freelancerin ihr Können in die Welten von Technologie, Mode, Finanzen und iGaming ein, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und spannenden Projekten.
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