BLAST blickt früh nach vorn und öffnet offiziell den Bewerbungsprozess für Austragungsorte seiner Events in den Jahren 2027 und 2028. Städte und Regionen weltweit können damit ihr Interesse bekunden, in den kommenden Jahren ein großes BLAST-Arena-Event auszurichten.
Welche Events Teil des Programms sind
Der Bewerbungsprozess umfasst einen Großteil des BLAST-Portfolios. Dazu zählen Events in Counter-Strike 2, Dota 2, Fortnite und Rainbow Six. Gleichzeitig macht BLAST deutlich, wie ambitioniert die eigene Planung ist: Mindestens 40 Arena-Events sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden.
Für interessierte Städte gelten klare Fristen. Bewerbungen für Events im Jahr 2027 müssen bis zum 16. März eingereicht werden, wobei eine erste Interessenbekundung spätestens am 13. Februar erfolgen soll. Für Veranstaltungen im Jahr 2028 läuft die Deadline bis zum 3. Juli.
Esports als Standortfaktor
BLAST positioniert seine Events zunehmend als wirtschaftlichen und kulturellen Faktor für Austragungsorte. Laut James Woollard, VP of Destinations and Market Development, geht es dabei nicht nur um Reichweite, sondern um nachhaltige Partnerschaften mit messbarem Mehrwert für Städte und Regionen.
Der Ansatz passt zur Entwicklung der vergangenen Jahre, in denen Esports-Events immer stärker als Tourismus- und Imageprojekte gedacht werden – inklusive internationaler Aufmerksamkeit, lokaler Aktivierung und langfristiger Community-Effekte.
Der Blick auf die kommenden Jahre
Für das laufende Jahr hat BLAST bereits mehrere Eckpfeiler gesetzt. Die Premier Open CS2 Events führen den Veranstalter unter anderem nach Europa, mit einem bestätigten Stopp in Rotterdam. Weitere Standorte sollen folgen. Gleichzeitig kehrt BLAST Rivals Season 2 im Herbst nach Hongkong zurück, nachdem das Event dort zuletzt als erstes Esports-Turnier überhaupt mit dem offiziellen „M“-Mark-Status ausgezeichnet wurde.
Mit der nun gestarteten Bewerbungsphase macht BLAST klar, dass das Wachstum noch lange nicht abgeschlossen ist. Welche Städte sich in den kommenden Jahren als neue Esports-Hotspots etablieren, dürfte sich schon bald entscheiden.